21.01.2009

Neuer Universalcontainer von UES Intermodal

Kühlverkehr mit Kleiderstangen

Tiefkühlkost hin, Textilien zurück – das ist, vereinfacht ausgedrückt, das Einsatzfeld des neuen Universal-Kühl-Containers den das Hamburger Container-Leasing-Unternehmen UES Intermodal entwickelt hat.

Von außen sieht der palettenbreite 45 Fuß High Cube-Container eher unspektakulär aus. Auffällig ist nur die solide Rahmenkonstruktion rund um das Thermoking-Kühlaggregat, das die Tiefkühlladung auf bis zu Minus 28 Grad Celsius hält.

Die Vorteile des Universalcontainers zeigen sich vor allem im Warenverkehr zwischen Europa und Nordafrika. Viele Niedriglohnländer, in denen Exportwaren produziert werden, haben gleichzeitig einen wachsenden Import-Bedarf an temperaturgeführten Gütern. Die Standard-Frigo-Auflieger, mit denen gekühlte Waren bislang in diese Regionen gebracht werden, sind jedoch nicht universell aufladbar.

Bisher mussten Spediteure warten, bis geeignete Kartonimportware zur Verfügung steht. Parallel schickten viele Speditionen textile Einheiten mit normaler Exportware nach Nordafrika, um sie dort mit hängender Kleidung für Europa beladen zu lassen. Beide Vorgänge lassen sich mit dem Universalcontainer verbinden.

Der standardisierte Container kann nicht nur per Lkw transportiert werden, sondern auch per Bahn. Spezialwaggons sind nicht erforderlich. Zudem kann die Box auch an Deck der meisten Containerschiffe befördert werden, auf den moderneren Schiffen auch schon im Laderaum, wenn dieser über variable Zellengerüste verfügt.

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