Contrailo Fachzeitschrift - Container, Trailer, Logistik, Seecontainer, Kombiverkehr, Containerhafen, Containerschiffe
18.01.2010

Seehafen Kiel kann Umschlagsergebnis nahezu behaupten

Gelungener Einstieg in Containerverkehr

Der Kieler Seehafen konnte sein Umschlags-
ergebnis auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nahezu behaupten. In 2009 wurden insgesamt 4,86 Mio. Tonnen umgeschlagen (2008: 4,91 Mio. t). Dabei haben sich die verschiedenen Geschäftsbereiche unterschiedlich entwickelt: Während der Umschlag von Massengütern, Containern sowie Stückgütern in Richtung Baltikum zulegte, verzeichneten die Fährverkehre von und nach Skandinavien sowie Russland rückläufige Mengen.

Dr. Dirk Claus, Geschäftsführer der SEEHAFEN KIEL GmbH & Co. KG: „Auch unsere Partner und Kunden haben gut auf die wirtschaftlich schwierige Situation reagiert. Kiel steht auf einer breiten Basis, die ein nahezu ausgeglichenes Frachtergebnis ermöglichte. Durch den gelungenen Einstieg in den Containerverkehr ist der Hafen zudem noch vielseitiger geworden.“ Umschlagsstärkster Kieler Hafenteil ist der Ostuferhafen, in dem 2,3 Mio. Tonnen oder 11 % mehr Güter als im Vorjahr umgeschlagen wurden. Im März 2009 wurde im Ostuferhafen der regelmäßige Containerumschlag aufgenommen. Der neue Containerverkehr basiert auf der Verladung von Ferroalloy, einem hochwertigen Zuschlagsstoff für die westeuropäische Stahlindustrie, der von Kasachstan via Riga nach Kiel gelangt. Starke Zuwächse im Ladungsaufkommen verzeichnet der Liniendienst Kiel - Klaipeda. Hier hat der Einsatz der größten und modernsten RoPax-Fähre unter litauischer Flagge, der „Lisco Maxima“, seit Mai positiv zum Ergebnis beigetragen.

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