19.10.2007

Was lange währt, wird endlich gebaut

Dem ersten Spatenstich für das GVZ Augsburg gingen 16 Jahre Planung voraus

Die Realisierung des GVZ Augsburg hat begonnen

Die Geburtsstunde des Projekts „Güterverkehrszentrum (GVZ) Region Augsburg“ schlug bereits im Juli 1990. Logistikunternehmer beschlossen damals im Haus der IHK Schwaben ein GVZ zu bauen, das in seiner Form nicht vergleichbar mit anderen Zentren dieser Art in Süddeutschland sein sollte. Nach mehreren Jahren der Planung und diversen Rückschlägen geht es nun endlich ans Eingemachte: Ende September fand der erste Spatenstich für das neue GVZ statt, die ersten Interessenten möchten schon im Dezember mit dem Bau ihrer Anlagen auf dem Areal beginnen.

Bemerkenswert hierbei ist, dass  nicht nur die Logistikkonkurrenz im Schulterschluss dieses größte Infrastrukturprojekt des Großraums Augsburg über Jahre hinweg vorangetrieben hat, sondern auch die beteiligten Städte, Augsburg, Gersthofen und Neusäss, die Raumplanung gemeinsam bis zur Baureife verwirklicht haben.

Das Herzstück dieses und eines jeden GVZs ist ein Terminal für den kombinierten Verkehr Schiene/Straße. Nachdem die Deutsche Bahn sich bereits im Jahr 2000 trotz Vorleistung aus diesem Projekt zurückzog, gelang im vergangenen Jahr die Gründung einer Investorengesellschaft, die nun in Zusammenarbeit mit der Deutschen Umschlagsgesellschaft Schiene/Straße (DUSS), eine Tochter der DB AG, das Terminal errichten wird. Die Realisierung soll nach Angaben der beteiligten so zügig wie möglich vorangehen, damit möglichst bald Container in alle Richtungen von dort aus auf den Weg gebracht werden können.

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