19.12.2011

Hilfsgüter im Überseecontainer

Container als „Baustoff“

Ein 40’-Container mit Hilfsgütern für Sri Lanka hat vor wenigen Wochen das Contargo Terminal in Wörth verlassen. Nach dem Ende der Reise fand der Überseecontainer dabei noch eine weitere Aufgabe: als „Baustoff“ in einem Kantinenneubau integriert.


Der Initiator der Hilfsaktion, Hans-Peter Dentler, sammelt in Karlsruhe gebrauchte und kaputte Rollstühle, Krücken, Gehhilfen, Brillen und Hörgeräte für Behinderte in Entwicklungsländern und repariert die Hilfsmittel mit seinem Team. „Viele Behinderte in Sri Lanka verbringen ihr ganzes Dasein auf dem Boden“, erklärt Dentler, „ein Rollstuhl bringt sie in eine andere Perspektive und verbessert ihre Lebensqualität erheblich“.

Contargo Wörth unterstützt das Projekt gerne. Das Logistikunternehmen hat der Mission einen 40’-Container zum Einkaufspreis überlassen und auf eigene Kosten den Transport mit einem Seitenlader-Chassis zum Karlsruher Stadtteil Oberreut übernommen. Die Container gehen unter anderem nach Afghanistan, Peru, Bolivien, Kenia, Burundi, Ruanda, Nicaragua oder Sri Lanka. Und wenn der Container seine Transportaufgabe erfüllt hat, dann wird er einer neuen Mission zugeführt. Einer, wie kürzlich in Sri Lanka, bekommt unweit des Indischen Ozeans eine neue Verwendung. Während die Container-Kantine in Sri Lanka schon dankbar verwendet wird, wartet man am Rhein indessen schon auf die nächste Containerladung aus Oberreut und ist gespannt auf den nächsten Umbau auf „Sri lankische Art“.






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