Das GVZ Rheine als Wirtschaftsstandort im nördlichen Münsterland
Vorsprung durch Verbindung
Mit 24.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, rund 77.000 Einwohnern und 460.000 Menschen im Einzugsgebiet ist Rheine nach Münster größte Stadt und wichtigstes wirtschaftliches Zentrum im Münsterland. Ein Überschuss an Einpendlern und die niedrige Arbeitslosenquote zeigen die Bedeutung des Wirtschaftsstandorts Rheine in der Region und darüber hinaus.
Die Wirtschaftsstruktur in Rheine ist durch einen vielseitigen Branchenmix geprägt. Zu den entsprechenden Schwerpunkten zählen Windenergie, Ernährung, Maschinenbau, Textil, Gesundheit sowie Logistik. Der Gesundheitsschwerpunkt hat Rheine zum Hochschulstandort gemacht: mit der Mathias-Hochschule besteht seit 2009 ein zukunftsweisendes gesundheitsberufliches Fachhochschulangebot.
Als wichtige Querschnittsfunktion hat sich aus den genannten Leitbranchen heraus ein Logistikschwerpunkt in Rheine gebildet.
Zentral gelegen, zwischen Münster im Süden, Osnabrück im Osten und Enschede (NL) im Westen, bietet Rheine eine wegweisende Infrastruktur: drei direkte Anschlüsse an die A30 Amsterdam/Rotterdam-Hannover-Berlin, die A31 Emden-Ruhrgebiet in 10 Min. Entfernung über das Schüttorfer Kreuz sowie Anschlüsse an die Bundesstraßen B70, B70n, B481 binden Rheine an das überregionale Straßennetz an. Auch die Autobahn A1 Hamburg-Dortmund-Köln ist in 25 Minuten über das Lotter Kreuz erreichbar. Im Stadtgebiet Anschluss besteht Anschluss an den Dortmund-Ems-Kanal (DEK), knapp außerhalb von Rheine zweigt zudem der Mittellandkanal ab.
Der International Airport Münster/Osnabrück ist nach 25 km erreicht. Rheine darüber hinaus ein Eisenbahndrehkreuz mit IC-Verbindungen nach Amsterdam/Schiphol und Berlin sowie nach Emden und ins Ruhrgebiet/Rheinland.
GVZ Rheine als Logistikstandort
Die Anforderungen an die Logistikbranche sind in den letzten Jahren weiter gestiegen. Das Zusammenspiel der einzelnen Prozesse innerhalb der Logistikkette muss effizient, wirtschaftlich und reibungslos erfolgen. Das Industriegebiet Güterverkehrszentrum (GVZ) Rheine bietet so nach eigenen Angaben die optimalen Voraussetzungen für die heutigen logistischen Herausforderungen. Das GVZ Rheine überzeugt nach Angaben der Logistikexperten durch die Kombination von verkehrsgünstig gelegenen Industrieflächen mit der Umschlaganlage für den kombinierten Ladungsverkehr (KLV-Anlage). Hier finden Speditionen, Logistikdienstleister und Unternehmen mit logistischen Schwerpunkten ideale Rahmenbedingungen und profitieren von der unmittelbaren Nachbarschaft und Vernetzung der Unternehmen in der Region.
Das GVZ Rheine liegt im Norden der Stadt, mit eigenem Anschluss an das Schienennetz, einer Umschlaganlage für den Kombinierten Ladungsverkehr (KLV-Anlage/Portalkran) sowie direktem Anschluss an die A30 (AS Rheine-Nord). Auf 75 ha Gesamtfläche stehen Gewerbegrundstücke in (fast) jeder gewünschten Größenordnung zur Verfügung. Durch die Lage an der Autobahn sind die Unternehmen nicht nur schnell erreichbar, sondern auch schon von weitem sichtbar.
Im GVZ Rheine bestehen Transfer- und Umschlagmöglichkeiten für Güter jeglicher Art. So können u. a. Sattelanhänger, Wechselbehälter, Tankcontainer und Überseecontainer für den Transport in alle Welt verladen werden. Die KLV-Anlage verfügt über 2 ha Gesamtfläche (erweiterungsfähig), einen Portalkran (Traglast von max. 35,7 t), Gleisanlagen von 2 x 300 m Nutzlänge, Fahr- und Ladespur von je 300 m, Abstell-/Depotflächen mit Energieversorgung, separaten Abstell-/Handlingsflächen für Gefahrgutsendungen sowie Flächen für Sonder- und Spezialtransporte. Die Umschlagzeit pro Einheit beträgt ca. 5-10 Min.
Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft
Eigentümer der KLV-Anlage ist die EWG - Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH. Die EWG ist als Tochterunternehmen der Stadt Rheine die erste Adresse für Investoren und Unternehmen. Als Botschafter der Stadt macht sie die Qualitäten des Wirtschaftsstandortes bekannt - als Partner der Wirtschaft unterstützt sie Unternehmen bei ihrer Ansiedlung und Weiterentwicklung. Mit zahlreichen Projekten und Angeboten soll so die Entwicklung des Standortes und der Marke Rheine fundiert unterstützt werden.
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