Es muss nicht immer Kali sein
Baltic-Train im Containerverkehr erfolgreich
Seit rund fünf Jahren betreibt die Kali Transport Gesellschaft (KTG) aus Hamburg unter dem Namen Baltic-Train verschiedene Containerzuglinien. Neben Containern mit eigener Kali-Ladung befördern diese Züge auch zunehmend Container von Drittkunden.
Bei den Transporten greift die KTG auf verschiedene Eisenbahnverkehrsunternehmen wie DB Intermodal (Railion), die Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter (VPS) sowie die Mittelweserbahn (MWB) zurück. Die K + S Gruppe ist im Schüttgutbereich, der durch eine eigene Bahnabteilung der K + S Gruppe in Kassel gesteuert wird, einer der größten deutschen Bahnkunden.
Seit 2006 gibt es als eigenständiges Produkt den Baltic-Train Spotliner. Er kann innerhalb von 72 Stunden von Kunden für Sonderverkehr als Container-Ganzzug mit einer Kapazität von 96 TEU gebucht werden. Besonders Spot-Verkehre zwischen Inlandsterminals, die untereinander nicht planmäßig durch Zugverbindungen verbunden sind, gehören zu seinen Spezialitäten.
Im osthessischen Philippsthal baut K + S derzeit ein neues Containerterminal für den kombinierten Verkehr (Bahn/LKW) im Gewerbegebiet Röhrigshof. Das so genannte „Werra-Kombi-Terminal“ soll unter anderem den Transport von Kaliprodukten effizienter gestalten.
Gleichzeitig bietet K+S die Nutzung der Umschlaganlage auch externen Partnern an. Damit wird nach Unternehmensangaben neben der eigenen Werkslogistik auch die Infrastruktur im Kreis Hersfeld-Rotenburg weiter gestärkt. Das Projekt, das auch öffentlich gefördert wird, erfordert ein Investitionsvolumen von rund sechs Millionen Euro. Fertigstellung und Aufnahme des Betriebes sind für Dezember vorgesehen.
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