25.08.2008

Pionier feiert Geburtstag

Bewährtes Modell: Seit 20 Jahren beliefert Logwin per Ganzzug die Autobilindustrie

Logwin betreibt seit 20 Jahren Automotive-Ganzzug

Am 19. August 1988 fuhr der Zug des Logistikdienstleisters Logwin zum ersten Mal von Wuppertal nach Regensburg und Landshut. Im Nachtsprung verbindet Logwin seitdem die wichtigen Industriezentren in Nordrhein-Westfalen und Bayern per Schiene.

Als Gebietsspediteur deckt Logwin in Nordrhein-Westfalen eine Fläche von 20.000 km² ab und bündelt Sendungen von rund 300 Automotive-Zulieferern. Die unterschiedlichen Produkte vom Türscharnier bis zur Windschutzscheibe werden zu insgesamt 25 Entladestellen in Bayern transportiert. Was als Versuchsprojekt mit zehn Waggons und knapp 200 m Zuglänge begann, entwickelte sich schnell zum Erfolgsmodell. Der Zug fährt heute fünfmal pro Woche in beide Richtungen und ist bis zu 700 m lang.

Innerhalb der 20-jährigen Betriebszeit hat Logwin das System laufend optimiert und den Logistikservice weiter ausgebaut. Bewährt hat sich der Transport in Wechselaufbauten
(WAB).  Die Ware kann direkt von der Produktion verladen werden – dadurch reduziert sich der Aufwand. Logwin-Mitarbeiter übernehmen anschließend den Umschlag der Produkte. Für die spätere Auslieferung werden die WAB werksrein bepackt, bevor sie auf den Zug aufgesetzt werden. Wurden anfangs nur zwei WAB pro Waggon verladen, verwendet Logwin heute Waggons, auf denen vier WAB Platz finden

Logwin ist für das gesamte Handling der insgesamt bis zu 76 Wechselaufbauten verantwortlich. Dazu gehören neben Konsolidierung und Umschlag auch die Vorläufe per Lkw. Dabei schließt die jahrelange Routine auch hohe Flexibilität mit ein: Täglich ändern sich die Auftragsdaten, jeden Tag disponieren die Logwin-Mitarbeiter neu und berücksichtigen auch kurzfristige Änderungen – sogar noch am Abfahrtstag des Zuges.

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