23.02.2009

Polzug Intermodal betreibt ersten Conatinerblockzug zwischen Poti und Baku

Foto: HHLA

Reise im Kaukasus

Zwischen Georgiens Hafenstadt Poti und Baku, Aserbaidschans Hauptstadt, fährt jetzt ein Containerblockzug. Die HHLA-Beteiligung Polzug Intermodal baut eine regelmäßige Verbindung auf.

Die HHLA-Beteiligung Polzug Intermodal fährt erstmals Containerblockzüge entlang der TRACECA-Route zwischen dem georgischen Schwarzmeerhafen Poti und Baku, der Hauptstadt Aserbaidschans am Kaspischen Meer. Nach einem Jahr der Planung und entsprechenden Verhandlungen freut sich Polzug-Geschäftsführer Walter Schulze-Freyberg über die neue Verbindung: "Der Kaukasus und Zentralasien sind Wachstumsmärkte. Das Interesse an unserem Blockzug durch den Kaukasus ist riesengroß!"

Interesse bei allen Beteiligten

Organisiert wurde der erste Blockzug auf dieser Strecke von der Polzug-Tochter Silk Road Express Georgia LLC. Ziel ist es, kurzfristig einen fahrplangebundenen Schienencontainerverkehr zwischen Poti und Baku aufzubauen. Die Einrichtung einer Blockzugverbindung wird von politischer Seite unterstützt, auch die georgische und azerische Eisenbahn sehen im Containerverkehr ein zukunftsträchtiges Geschäftsfeld. "Alle beteiligten Unternehmen und Institutionen, einschließlich der beiden Häfen und des Zolls, zeigen sich kooperativ und stehen voll hinter dem Konzept", so Schulze-Freyberg.

Die Route durch den Kaukasus nach Zentralasien stellt nach Aussage von Polzug eine Alternative zu den Routen von den Nordseehäfen über Polen/Weißrussland und die Ukraine/Russland, sowie von den Baltischen Seehäfen über Russland. Von Baku erfolgt die Weiterverladung per Feeder über das Kaspische Meer nach Aktau, wo bereits die Bahnwagen für den Weiterversand Richtung Zentralasien

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