Rotterdamer Hafen testet Hybrid-Lok
Sparpotenziale im Rangierbetrieb
Fahrzeuge. Bahntechnik-Hersteller Alstom Transport startet in Zusammenarbeit mit der Hafengesellschaft Rotterdam und Rotterdam Rail Feeding einen Praxistest mit einer Hybrid-Rangierlokomotive. Alstom rechnet mit Kraftstoffeinsparungen von mindestens 40 Prozent und einer Reduzierung von CO2-, NOx- und Feinstaub um rund die Hälfte. Der Lärmpegel soll um mindestens 15 dB(A) sinken
Daneben erwartet das Unternehmen eine Senkung der Wartungskosten. Die Lokomotive zieht während des zweimonatigen Testzeitraums Züge vom Bertschi Terminal zum vier Kilometer entfernten Bahngelände Botlek. Die technische Innovation spart Geld und trägt zu den Zielsetzungen der Rotterdam Climate Initiative und des regionalen Umweltprogramms RAP/RAL bei.
Der Dieselmotor der Hybridlok wird während der oft langen Wartezeiten im Rangierprozess abgeschaltet, Hilfssysteme und Antrieb werden dann aus einer Batterie gespeist. Der Dieselmotor läuft nur, wenn hohe Leistung gebraucht wird oder um die Batterie aufzuladen. Der relativ kleine Dieselgenerator und das Batteriepaket sparen Kraftstoff und Wartungskosten. So amortisieren sich die Investitionen für die Lokomotive innerhalb weniger Jahre.
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