29.05.2009

Rhein-Spree-Express verbindet Berlin mit Rhein und Ruhr

Foto: js

Schienenweg ins Herz der Hauptstadt

In Kooperation mit dem Logistikdienstleister Alfred Talke GmbH & Co KG betreibt die Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft BEHALA den Rhein-Spree-Express für Container und Wechselbrücken, der die Bundeshauptstadt mit den Wirtschaftsregionen Rhein-Ruhr, Eifel und Benelux verbindet. Am 25. Mai ging der erste Zug auf die Reise.

Um 18:00 Uhr, rund 15 Minuten später als geplant durchschnitt Almuth Nehring-Venus, Staatssekretärin der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen und zugleich Aufsichtsratsvorsitzende der BEHALA, das rote Band vor der Terminalausfahrt des City-GVZ Westhafen. „Die Verspätung geht auf mein Konto“, gab Nehring-Venus den rund 50 Gästen aus der Branche zu bedenken. „Die wird es also in Zukunft nicht mehr geben.“ Uwe Hagemann, Manager Operations bei Talke und der BEHALA-Geschäftsführer Peter Stäblein wiesen gemeinsam auf die Vorteile des neuen intermodalen Verkehrskonzeptes hin, das die Vorteile aller Verkehrsträger in sich vereinigt. „Auf diese Weise schaffen wir die Voraussetzungen für leistungssatarke Logistiklösungen in und um Berlin, aber auch im nahe gelegenen Grenzgebiet zwischen Deutschland und Polen“, so Uwe Hagemann.
Künftig verlässt der Rhein-Spree-Express wochentäglich um 18:29 Uhr den Westhafen und erreicht am darauffolgenden Tag um 9:35 Uhr das Container Terminal Gerolstein (CTG). In Gegenrichtung fährt er um 12:30 Uhr aus Gerolstein ab  und kommt um 3:25 Uhr in Berlin an. 

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