09.07.2007

Polonia ante portas

Nicht bummeln, Lökchen...! CTL Logistics investiert massiv in neue Fahrzeuge

CTL Logistics meldet sich „europareif“

Die polnische Privatbahn CTL Logistics will ihre internationalen Logistikleistungen mit grenzüberschreitenden Eisenbahntransporten verstärkt ausbauen und den Aktionsradius erweitern. Die Polen erwarten bis 2010 jährliche Zuwächse von 15 bis 20 Prozent sowie eine deutliche Umsatzsteigerung auch in Westeuropa.

„Industrie und Transportwirtschaft brauchen eine länderübergreifende, europaweite Logistik“, sagt Jarosław Pawluk, CEO der CTL Logistics. „Die Schiene ist dabei prädestiniert für die Bewältigung langer Strecken mit großen Gütermengen quer durch Europa.“ Besondere Marktchancen sieht CTL im Aufbau von eisenbahngestützten Logistikketten zwischen West- und Osteuropa: „In naher Zukunft schaffen wir die Voraussetzungen für eigene Bahnverkehre in weiteren europäischen Ländern, z.B. in Belgien, den Niederlanden, Österreich, Rumänien und der Slowakei“, erklärt Matthias Raith, seit dem 1. Juni Vorstand der CTL Logistics für den Bereich European Development.

„Nicht nur Traktion“: Geschäftsführer Jaroslaw Pawluk sieht CTL gut aufgestellt

Bereits heute verfügt CTL über den Netzzugang in Deutschland. „Wir bringen beispielsweise 200.000 Tonnen Schotter in Ganzzügen aus Deutschland zum Autobahnausbau nach Polen“, erklärt Peter Plewa, Geschäftsführer der CTL Logistics GmbH, Düsseldorf.
Um seine Verkehrsleistungen europäischen Anforderungen anzupassen, wird der CTL-Konzern noch in diesem Jahr einen hohen zweistelligen Millionenbetrag in Lokomotiven und Waggons investieren. „Wir bieten die gesamte Leistung aus einer Hand und beschränken uns nicht auf die Traktion“, so Jarosław Pawluk. „Dafür setzt CTL von Beginn an auf kontinuierliche Investitionen in eigenes Equipment und eigene Bahninfrastruktur.“

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