20.08.2009

Ahrenkiel-Containerschiff war 30 Jahre auf Erfolgskurs

Farewell FRANCONIA

30 Jahre war sie auf den Weltmeeren unterwegs, die  für die Reederei Ahrenkiel fahrende FRANCONIA. Das mit Stellplätzen für 1.043 Container ausgestattete Schiff hat nach Auslaufen seiner aktuellen Charter bei T. S. Lines Ltd., Hongkong, seine letzte Reise unter der Ahrenkiel-Flagge angetreten. In seiner nahezu 30-jährigen Laufzeit hat das verdiente Schiff nach erfolgtem Verkauf Anfang August 2009 seinen Anlegern mehr als 500 Prozent auf ihre Beteiligung eingefahren.

Das am 14. Dezember 1979 von der japanischen Werft Namura Shipbuilding, Imari, als SEATRAIN BENNINGTON an Tire Shipping Ltd., Glasgow, abgelieferte Schiff wechselte bereits am 28. Januar 1980 unter das Management der Christian F. Ahrenkiel GmbH & Co. Für den Kaufpreis von DM 30.600.000,- wurde der Navi-Fonds Nr. 10 Seeschiffsanlagegesellschaft Georg W. Engler GmbH & Co., Hamburg, neuer Eigner des solide gebauten Schiffes, dessen Bilanz sich sehen lassen kann.
Auf insgesamt fünf Klasseerneuerungen, drei Flaggen und acht Namen kann das seit 1995 als FRANCONIA fahrende Schiff zurückblicken. Das 177,29 m lange und 27,07 m breite Schiff kam vornehmlich im Inner-Asien-Verkehr zum Einsatz. Von einschneidenden Unfällen und größeren technischen Schäden blieb das mit nur 40 Anschlüssen für Kühlcontainer ausgestattete Schiff verschont.
Aufgrund des fortgeschrittenen Alters hat die Schiffsgesellschaft bereits 2004 den Verkauf in Erwägung gezogen. Die erwirtschaftete Rendite der folgenden Jahre habe jedoch gezeigt, dass Gesellschafter / Treuhänder, Beirat, Geschäftsführung und Reederei zu Recht auf den guten technischen Zustand des 21 Knoten laufenden Schiffs gesetzt habe.
„Die FRANCONIA hat eine beeindruckende Leistung erbracht. In fast 30 Jahren hat sie so manchen Krisensturm in der Schifffahrt abgeritten und dennoch eine beständige Rendite für die Anleger erzielt“, kommentiert Gerd Mangels, Geschäftsführer des Navi-Fonds. Frank Westphal, Geschäftsführer der Ahrenkiel Shipmanagement GmbH & Co. KG, ergänzt: „Das Beispiel der FRANCONIA zeigt, dass regelmäßige Wartung, eine qualifizierte Besatzung und gute Beziehungen zu Charterern in Fernost sich langfristig auszahlen und eine Schiffsbeteiligung ‚vergolden’ können“.

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