15.11.2010

Spediteure in Bremen und Hamburg legen Prioriäten fest

Foto: Verein Bremer Spediteure

Vorausschauende Verkehrspolitik gefordert

Die Probleme sind im Zuge der Krise etwas in den Hintergrund getreten. Mit dem wieder rapide anwachsendem Verkehraufkommen auf den Autobahnen und in den Häfen, wird wieder klar, dass die Straßeninfrastruktur einige Defizite hat.  


„Eine vorausschauende Verkehrspolitik in beiden Städten und am Logistikstandort Deutschland ist im elementaren nationalen Interesse. Dies ist der Rahmen, damit deutsche Unternehmen im internationalen Wettbewerb bestehen können.“
Das lautet eine der Kernaussagen, die der Verein Bremer Spediteure und der Verein Hamburger Spediteure als Fazit eines Gedankenaustausches getroffen haben.
Beide Verbände trafen sich in Bremen, um gemeinsam die Prioritäten für die Zukunft zu erarbeiten. Die Verbände vertreten rund 500 Speditionsfirmen mit 15.000 kaufmännischen Mitarbeitern in beiden Hansestädten.

Einigkeit besteht auch darüber, dass eine gut ausgebaute und unterhaltene Infrastruktur für alle Verkehrsträger Rückgrad der Deutschen Wirtschaft und Voraussetzung für Erfolg ist. Es sei kein Platz für kleinräumige Standortinteressen, sondern in Zeiten der Globalisierung Resultat und Gebot zugleich, zusammenzurücken. Alle Ressourcen am jeweiligen Standort seien zu mobilisieren, um nachhaltig die Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaftstandorte, Häfen und Beschäftigung zu sichern. Die Vorsitzenden beider Verbände betonen, dass die Anpassung der wasser- und landseitigen Zufahrten zu den Häfen dringend dem prognostizierten Verkehrsaufkommen der kommenden Jahre angepasst werden müssten.







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