21.04.2008

Zentraler Hinterland-Hub

Einweihung des D3T-Terminals: Günter Kozlowski (Staatssekretär im NRW-Verkehrsministerium), Adolf Sauerland (OB Duisburg), Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers, Erich Staake, Masamichi Morooka (NYK Europe) und Farid T. Salem (CMA CGM)

Erstes Reeder-Containerterminal in Duisburg eröffnet

Die Containerreedereien CMA CGM und NYK, haben zusammen mit duisport das Duisburg Trimodal Terminal (D3T) im Logistikzentrum logport in Duisburg-Rheinhausen eröffnet. Das erste Reeder-Containerterminal im europäischen Hinterland ist Antwort auf die schnell wachsenden Ladungsströme und die zunehmende Stau-Situation in den Seehäfen. Das besondere Plus des neuen Terminals ist sein Seehafen-Status.

Terminal mit Seehafenstatus: Der D3T ermöglicht seinen Kunden mit dem neuen Terminal eine direkte Containerauf- und abnahme im Hinterland

Ein signifikanter Anteil des zu erwartenden Volumens des neuen Reeder-Terminals sind Gateway-Verkehre, die über die Drehscheibe Duisburg ins europäische Hinterland transportiert werden. „Dabei konsolidieren CMA CGM und NYK ihre Mengen aus der Region am Standort logport. Da es sich hierbei überwiegend um bisher nicht über Duisburg umgeschlagene Volumina handelt, werden auch die anderen Duisburger Terminals profitieren“, sagte Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG.

Das D3T ist integraler Bestandteil des gesamten Logistikplatzes Duisburg, der die Wettbewerbsfähigkeit Duisburgs als Europas zentraler Hinterland-Hub weiter stärkt. „Wir sind von dem einzigartigen Angebot und dem Erfolg des D3T überzeugt und haben bereits in der Vorlauf-Phase ein sehr positives Feedback von unseren Kunden erhalten“, erklärte Masamichi Morooka, President/CEO der NYK Group Europe Ltd., in Duisburg. NYK Line zählt mittlerweile zur Nummer sechs der weltweit größten Containerreedereien. „Mit der Inbetriebnahme des D3T verfolgen wir eine Strategie der kontinuierlichen Erweiterung unseres Verteilnetzwerkes hin zu einem paneuropäischen Hub für Zentral- und Osteuropa“, so Morooka.

Gut angebunden: Vier halbzuglange Gleise gehören auf einer Fläche von 37.500 Quadratmetern zum D3T

„Durch unsere Tochtergesellschaften Rail Link und River Shuttle Containers ist das D3T für CMA CGM die Möglichkeit, unseren Kunden eine große Bandbreite im intermodalen Service anzubieten“, erläuterte Farid T. Salem, Group Chief Executive Vice-President der CMA CGM-Gruppe, der weltweit drittgrößten Containerreederei. „Das D3T ist eine bisher einzigartige Verbindung zwischen den Seehäfen und dem europäischen Hinterland. Es nimmt eine Schlüsselfunktion in unserer Door-to-Door-Strategie ein“.

Vier halbzuglange Gleise gehören auf einer Fläche von 37.500 Quadratmetern zum D3T, einem der modernsten Terminals im europäischen Hinterland. Der Containerportalkran für Wasser- und Bahnumschlag wird von duisport betrieben. Er ist mit einer Spurweite von 57 Metern und einer Gesamtlänge von 137 Metern nicht nur der größte Kran im Duisburger Hafen, sondern weltweit im Binnenland. Besonderes Plus des neuen Terminals ist sein Seehafen-Status, das heißt der Reeder ermöglicht seinen Kunden eine direkte Containerauf- und -abnahme im Hinterland. Das eröffnet die Möglichkeit, die ins Stocken geratene Abfertigung in den Seehäfen zu umgehen und somit große Warenströme „in time“ und dauerhaft über Duisburg zu lenken.

Weitere Artikel zum Thema duisport

Weitere Artikel zum Thema Hinterland

zurück nach oben
 
Tagesaktuell

Anmeldung

Im ConTraiLo-Club registrieren! Passwort vergessen?