05.09.2008

Schweres nach Übersee

Ankunft in Hamburg: Für einen Industriekomplex in New Orleans legten Teile der Industrieanlage beim Umladen einen Zwischenstopp am Hamburger Buss-Terminal ein

Anlagenverladung am Hamburger Buss-Terminal

Zwei Anlagenteile für einen Industriekomplex im nordamerikanischen New Orleans mit 39,7 sowie 36 m Länge und jeweils über 80 Tonnen Gewicht wurden jetzt für den Überseetransport am Buss Hansa Terminal umgeschlagen.

Die Abwicklung der Binnenverschiffung übernahm die "Rhein-Hamburg-Linie". Die Linie selbst war im Juni von der Imperial Reederei und Spedition gestartet worden. Die Löschung und Verladung ist der erste Schwergutumschlag der Linie am Hamburger Buss Hansa Terminal.

Bereits am 28. August wurde die erste der Boxen, ein Industriereaktor, gelöscht. Die 39,7 x 4,47 x 3,6 Meter große Rectibox wurde durch zwei Liebherr LHM 400 Mobilkranen bewerkstelligt. Das Gewicht hätte auch von einem Kran gehoben werden können, die Länge jeder Box entspricht aber mehr als sechs TEU-Containern - so dass man auf zwei Nenzinger Krane zurückfriff. Für diesen Vorgang wurden zwei Liebherr LHM 400 mit einem Aktionsradius von 48 m verwendet." Für den 8. oder 9. September ist schließlich die Verladung für die Seeverschiffung vorgesehen.

Im Bereich der Services bietet die Buss-Gruppe u.a. Dienstleistungen auf Hafenterminals in Hamburg und in Sassnitz an. Ein weiteres Terminal in Stade-Bützfleth ist in Planung. Zu den bestehenden Einrichtungen zählen das Buss Hansa Terminal, das Buss Ross Terminal, die Buss Umschlagsgesellschaft Kuhwerder, das Sea Terminal Sassnitz und ab 2009 der Standort Stade-Bützfleth.

Die Buss-Terminals eignen sich nach Angaben der Gruppe für eine große Bandbreite von Standard- und Spezialverladungen. Dazu zählen Container, Projektladungen und konventionelles Stückgut sowie Ro/Ro-Verladungen, Massengut und massenhaftes Stückgut.

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