26.11.2008

Dritter Bauabschnitt am Eurogate Terminal

Unangespitzt in den Boden: Am Eurogate Terminal in Waltershof geht die Modernisierung der Kaianlagen in die Schlussphase

Rammschlag in Waltershof

Die Modernisierung der Kaimauer des Eurogate Container Terminals Hamburg in Waltershof geht in die heiße Phase. Hafensenator Axel Gedaschko, Jens Meier von der Hamburg Port Authority und Emanuel Schiffer von Eurogate lösten letzte Woche den symbolischen ersten Rammschlag aus.

Die Hamburg Port Authority (HPA) investiert insgesamt rund 16 Millionen Euro in den Ausbau, davon entfallen 13 Millionen allein auf die Kaimauer. Um den Bau zügig durchführen zu können und den Baulärm gering zu halten, setzt die HPA auf den Einsatz von Klappankern und vorgefertigten Stahlgründungselementen. Die Anlieferung des Baumaterials erfolgt überwiegend über den Wasserweg, um den Terminalbertrieb möglichst wenig zu behindern.

Der dritte, 205 m lange Liegeplatz am Predöhlkai verschafft Eurogate die Möglichkeit, zwei neue Containerbrücken aufzubauen und die Abfertigung der Containerschiffe flexibler zu gestalten. Wie bei den anderen Bauabschnitten, wird die Kaimauer um 35 m vorgezogen und das Hafenbecken auf eine Soll-Tiefe von 16,7 m ausgebaggert. Die Fertigstellung ist für 2010 geplant.

Die Arbeiten an der Modernisierung der Kaimauern haben Anfang 2004 begonnen. Das Projekt beinhaltet die Sanierung von insgesamt 900 m Kaimauer, mit dem Ziel, die Anlage für die Abfertigung der neuen Klasse der Groß-Containerschiffe zu rüsten. 2005 wurde zunächst Liegeplatz 1, zwei Jahre später Liegeplatz 2 in Betrieb genommen. Der insgesamt 700 m lange Kaimauerabschnitt ist mit zehn leistungsfähigen Containerbrücken ausgestattet, die allesamt 23 Containerreihen an Deck eines Schiffes überspannen können.

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