Das belgische Entwicklungsprojekt "Liège Trilogiport"
Das drei mal drei der Logistik
Hafenbetriebe. Als erster belgischer und nach eigenen Angaben, drittgrößter Binnenhafen in Europa (21.8 Millionen Tonnen Umschlag im Jahr 2008), ideal im Zentrum eines dichten multimodalen Kommunikationsnetzes gelegen, verwaltet der Lütticher Hafen 31 Hafenbereiche (366 Hektar, die den Benutzern der Wasserwege zur Verfügung gestellt werden). Der autonome Hafen von Lüttich entwickelt dabei derzeit die "Liège Trilogiport", eine multimodale Plattform mit einer Fläche von 100 Hektar entlang am Albertkanal, 15 Navigationsstunden vom Hafen von Antwerpen und 24 Navigationsstunden vom Hafen von Rotterdam entfernt.
Der Lütticher Hafenkomplex kennt seit Jahren eine konstante Entwicklung, die auch auf der Umsetzung zahlreicher Entwicklungsprojekte beruht. Vor kurzem wurde ein separater Bereich von 100 ha entlang am Albertkanal in Hermalle-sous-Argenteau dem autonomen Hafen von Lüttich zur Verwaltung übergeben. Diese zukünftige multimodale Plattform, die "Liège Trilogiport" getauft wurde, wird ausschließlich logistischen Prozessen gewidmet und mit einem Containerterminal auf ca. fünfzehn Hektar versehen sein. Nach dem Willen seiner Initiatoren soll diese Plattform in näherer Zukunft ein lupenreines "logistisches Dorf" im Herzen Europas werden. Wie der Name es schon andeutet, soll der "Liège Trilogiport" auf drei wesentlichen Säulen beruhen: Drei Meereszugänge (Rotterdam, Antwerpen und Dünkirchen), drei Transportarten und drei Grenzmärkten.
Der Aufschwung des Handels zwischen Europa und Asien hat sich hauptsächlich in einer beschleunigten Steigerung des Containerverkehrs über den Seeweg widergespiegelt. Dieses Wachstum könnte langfristig zu einer gewissen Überlastung des Seehafens von Antwerpen führen, der sich so an den Lütticher Hafen, im Hinterland von Antwerpen gelegen, gewandt hat, um hier Verträge für zusätzliche Kapazitäten abzuschließen. Das Ziel soll einfach zu definieren sein: eine fließende und aufeinander abgestimmte Vertriebslogistik nach dem Löschen der Waren im Hafen, die letztendlich auch eine abgestimmte Zusammenarbeit zwischen den Häfen von Antwerpen und Lüttich voraussetzt.
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