Versuchsprojekt landseitige Stromversorgung
Der Kampf gegen Luftverschmutzung
Die Emissionen in den Häfen sind seit langem in der Diskussion. Zum 01. Januar 2010 wird mit der Einführung des Schwefelgrenzwertes von 0,1 % für Schiffskraftstoffe wieder ein entscheidender Schritt gemacht – mit Auswirkungen für die Reedereien und Terminals. Auch im Seehafen Antwerpen laufen seit Jahren verschiedene Projekte zur Umweltschonung. Eines davon ist das Versuchsprojekt zur landseitigen Versorgung von Seeschiffen mit Strom. Das im Frühjahr 2009 gestartete Projekt ist ein Gemeinschaftsprojekt von IMT (Independence Maritime Terminal), der Port Authority und der Flämischen Gemeinde.
An dem mit entsprechenden Equipment ausgestatte Terminal machen unter anderem die Schiffe der ICL, Independent Container Line, fest. Für Ende des Jahres ist derzeit die Auswertung des Versuchsprojektes geplant. Weitere Umweltmaßnahmen des belgischen Hafens zeigen sich unter anderem bereits in der Heizung der eigenen Gebäude über Wasser der Docks sowie der landseitigen Stromversorgung von Bragen, Schleppern und Schwimmkranen. Zusammen mit anderen Häfen der Nordrange wird zudem über die Entwicklung eines „eco-scores“ für Seeschiffe nachgedacht, mit dem dann unterschiedliche Hafentarife in Abhängigkeit von der Schiffstechnik ermöglicht werden könnten.
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