27.04.2010

Zweite Ausbaustufe PKV-Terminal Duisburg

Foto: DB AG/Michael Neuhaus

Nun mit Gleis 9

Die Planungsgesellschaft kombinierter Verkehr (PKV) hat im April die Erweiterung ihres Terminals Duisburg-Ruhrort Hafen in Betrieb genommen. Mit der zweiten Ausbaustufe steigt die Umschlagkapazität des Kombibahnhofs auf jährlich 220.000 Container, Wechselbehälter und Sattelauflieger.

Zudem steht in Duisburg nun ein 780-m-Gleis für den Umschlag besonders langer Züge zur Verfügung. „Mit dem Ausbau des PKV-Terminals haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht, um mit Hilfe kundenorientierter Verkehrskonzepte die Zukunft des Kombinierten Verkehrs zu sichern“, so Andreas Schulz bei der Eröffung. Schulz ist Vertriebsleiter von DB Intermodal bei der DB Schenker Rail Deutschland AG, die gemeinsam mit der Frankfurter Kombiverkehr KG Gesellschafter der PKV ist. Seit 2003 wird die Anlage im Auftrag von PKV durch die Deutsche Umschlaggesellschaft Schiene - Straße (DUSS) unter dem Namen Duisburg-Ruhrort Hafen DUSS betrieben.

Umschlags-Knoten


Das PKV-Terminal ist laut der PKV nicht nur Ausgangs- und Endpunkt vieler nationaler und internationaler Züge, sondern gleichzeitig ein bedeutender Knotenpunkt für die sinnvolle Verknüpfung von maritimen und kontinentalen Verbindungen. Hier steigen intermodale Ladeeinheiten um. Damit kann das Terminal zusätzliche Verbindungsmöglichkeiten innerhalb Europas ermöglichen. „Für DB Intermodal ist das PKV-Terminal in Duisburg kontinental ein bedeutender Knotenpunkt und gleichzeitig maritim von besonderer Bedeutung als Baustein unseres gesamteuropäischen, hafenübergreifenden Netzwerkes“, so Schulz.

Pläne für die Zukunft


Gerade für den Operateur und DB Intermodal-Kunden Kombiverkehr ist das PKV-Terminal die Hauptschlagader für das europaweite Leistungsangebot. Auch zukünftig sollen Abläufe weiter optimiert werden. Weitere Verbesserungen könnten sich künftig etwa mit einer verstärkte Zusammenarbeit mit anderen Terminals in der Region ergeben, vor allem mit dem unmittelbar benachbarten Umschlagterminal DeCeTe. „Mit DeCeTe sind wir in Gesprächen, welche Züge wo am effektivsten bearbeitet werden können“, erläutert Hans Pieper, Geschäftsführer der PKV.. „Wenn wir vermehrt Sendungen zwischen den Verkehrsträgern Schiene und Schiff austauschen und sich jeder auf das konzentriert, was er am besten kann, können wir die Vielzahl der Verbindungen für unsere Kunden erhöhen und die Leistung für sie noch weiter verbessern.“

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