Knotenpunkt Dreiländereck
Wincanton übernimmt Containeraktivitäten von con-sped
Zum Jahresbeginn hat der Logistikdienstleister Wincanton die Containeraktivitäten der con-sped Container Spedition in Weil am Rhein übernommen. Damit kann das Unternehmen stärker als bisher den Containermarkt entlang des deutschen Oberrheins bis nach Karlsruhe abdecken. „Hinsichtlich der Containerverteilung in die EU-Märkte sehen wir vor allem das Dreiländereck als einen wichtigen Knotenpunkt im Hinterlandverkehr der stark florierenden ARA- und Nordseehäfen“, verdeutlicht Dr. Wilfried Schumacher, Geschäftsführer Intermodal bei Wincanton, die strategischen Hintergründe.
Wincanton ist bereits mit einem eigenen Standort am Terminal der Rheinhafengesellschaft in Weil am Rhein beteiligt und besitzt so direkten Zugang zum Binnenhafen. Auf dem eigenen Gelände in unmittelbarer Nähe stehen moderne Infrastrukturen für den Umschlag und die Lagerung von Gütern sowie ein eigener Gleisanschluss zur Beladung von Güterwaggons bereit.
Neben Weil am Rhein besitzt Wincanton Büros in Basel, dem Gateway zwischen der Schweiz und den europäischen Überseehäfen, sowie im französischen Saint Louis. Entlang des Rheins befinden sich weitere Standorte in Straßburg, Kehl und Stuttgart. Mit „Rhinecontainer“ bietet Wincanton direkte Containerliniendienste von den ARA-Häfen zu den Wincanton-Terminals entlang des Oberrheins. Sämtliche Terminals sind trimodal ausgelegt. So lassen sich mit Hilfe des „Railcontainer“ die europäischen Seehäfen auch per Bahn erreichen.
Die Binnenschiffs- und Schienenangebote sollen auch in Zukunft weiter ausgebaut werden. So möchte Wincanton später auch direkte Binnenschiffsverbindungen nach Frankreich und Schienenverkehre über die Schweiz bis nach Oberitalien anbieten.
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