28.01.2009

Hafen Rotterdam schlug 2008 420 Mio. Tonnen um

Bedeutende Drehscheibe

Der Güterumschlag im Rotterdamer Hafen stieg trotz eines schlechten letzten Quartals 2008 auf das Rekordniveau von 420 Millionen Tonnen.
Dies sind 2,7% mehr als im Vorjahr.

Das Massengut verzeichnete einen Anstieg um knapp 4%, das Stückgut um fast 1%.
Sonstiges Trockenmassengut (-7%), Roll on/Roll off (-1%) und sonstiges Stückgut (-17%) wurden in geringerem Maße ein- und ausgeführt.

Die Abfertigung von Kohle blieb stabil.
Der Umschlag von Agribulk (+7%), Erzen und Schrott (+9%), Erdöl (+3%), Mineralölerzeugnissen (+1%), sonstigem Flüssigmassengut (+10%) und Containern (+3%) entwickelte sich positiv.

Rekorde wurden in drei Sektoren gebrochen: Mineralölerzeugnisse, sonstiges Flüssigmassengut und Container.

Hans Smits, Generaldirektor der Hafengesellschaft Rotterdam, wertet das abgelaufene Jahr trotz eines schlechten 4. Quartals als überaus positiv:
„Der Rotterdamer Hafen hat ein ausgezeichnetes Jahr hinter sich mit einem Rekordumschlag, laufenden hohen Investitionen und dem Beginn des Baus der Zweiten Maasvlakte Anfang September. Ungefähr zur gleichen Zeit begann auch in hohem Tempo der Rückgang. Das relativiert natürlich, aber ich bleibe positiv bezüglich der Zukunft.“

Er rechnet damit, dass der Umschlag 2009 zunächst einen sehr starken Rückgang erleben wird. Zugleich hofft er, einen Jahresumschlag von 400 Millionen Tonnen halten zu können.

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