TFG Transfracht will Angebot auf Italien ausweiten
Ambitionen auf den Stiefel
Kombiverkehrs-Dienstleister TFG Transfracht will italienische Seehäfen und Hinterlandterminals zukünftig über das Netzwerk der italienischen Italcontainer S.p.A., an ihr europaweites Zugnetzwerk Albatros-Express anbinden. Mitte Mai unterzeichneten die beiden Unternehmen am Rande der transport logistic dazu eine Absichtserklärung. Beide Partner arbeiten bei der Vermarktung des neuen Leistungsangebotes eng zusammen und konzentrieren sich auf ihren jeweiligen Kernmarkt.
Vom Terminal Nürnberg TriCon soll mit drei Rundläufen pro Woche eine durchgehende Zugverbindung von den deutschen Seehäfen über die Hinterlandterminals zu den italienischen Seehäfen und ihren Umschlagplätzen im Landesinneren hergestellt werden. Über die Drehscheibe Bologna Interporto des Partners Italcontainer wird die TFG Transfracht in einem ersten Schritt Ravenna, La Spezia und Pomezia (Rom) anbinden. Es ist vorgesehen, die Verbindung sukzessive auch auf andere Seehäfen und Hinterlandterminals in Nord- und Süditalien auszudehnen. Dabei steht für die TFG Transfracht der Aufbau zukunftsweisender Seehafenhinterlandverkehre im Vordergrund.
Mit dem neuen Zugprodukt beträgt die Transportdauer auf der Relation Nürnberg–Bologna rund 15 Stunden. Damit bieten TFG Transfracht und Italcontainer eine attraktive Alternative zum Lkw.
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