CTS bietet vielfältige Seehafen-Anbindungen
Vom Rhein an die Küste
Mit einer Containerbrücke im Hafen Köln-Niehl begann vor 25 Jahren der operative Betrieb der CTS Container-Terminal GmbH. Zweimal pro Woche fuhr das Unternehmen seinerzeit im Binnenschiffs-Liniendienst die Seehäfen Rotterdam und Antwerpen an. 1987 wurde die KLV-Verbindung „Albatros“ von Köln-Eifeltor zum CTS Umschlagterminal nach Köln Niehl verlagert. Durch diese Maßnahme bot CTS den Verladern aus der Umgebung die Möglichkeit direkter Nachtsprünge per Bahn zu den Seehäfen Bremerhaven und Hamburg an.
Zwischen 1996 und 1998 wurde am Terminal Molenkopf das „Depot-Service-Center“ sowie ein weiterer Kran errichtet und der Seehafen Zeebrügge in den Schiffsfahrplan aufgenommen. 1999 erfolgte die Erweiterung um das „Rail-Service-Center“ am Terminal Westkai. Von dort aus bietet die CTS Bahnverbindungen nicht nur nach Bremerhaven und Hamburg, sondern auch nach Rotterdam. Im Jahr 2000 wurde die Antwerpen-Pier mit einem eigenen Kran in Betrieb genommen, der mit einer Spannweite von bis zu 12 Containern breit über Wasser als der größte am Rhein gilt. Mit der Einführung des 24 Stunden-Betriebs startete der Satellitenverkehr per Bahn von und nach Bergisch Gladbach und Hürth-Knapsack. 2002 wurde dieser um eine Verbindung nach Düren erweitert. Seit April 2006 wird der Rotterdam-Bahnshuttle Köln-Düsseldorf-Express gemeinsam mit dem Schwester-Terminal im Düsseldorfer Hafen, der DCH betrieben, ergänzt im Oktober 2006 um die CTS-Bahnverbindung von und nach Antwerpen.
Die Terminals in Niehl verfügen mittlerweile über fünf Containerbrücken und neun Fahrzeuge zum Stapeln und Umschlagen von Containern, die insgesamt knapp 600.000 Einheiten pro Jahr abwickeln. „Das sind im Schnitt fast 100 Container pro Stunde – und das jeden Tag“, berichtet Hans-Peter Wieland, Geschäftsführer der CTS Container-Terminal GmbH, stolz, „das schaffen wir nur, weil wir im 24-Stunden-Betrieb arbeiten.“ Diese Container werden über 800 m Kailänge auf die Binnenschiffe und über 3000 m Anschlussgleise auf Waggons verladen. Auf mehr als 160.000 Quadratmetern Fläche werden die Container umgeschlagen. Zusätzliche Flächen kämen laut CTS nicht ungelegen - denn die Kapazitäten im Niehler Hafen sind derzeit voll ausgeschöpft.
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