Hupac weiht Umschlagterminal in Antwerpen ein
Investitionen trotz Wirtschaftskrise
Der Schweizer Kombi-Operateur Hupac eröffnet einen neuen Umschlagterminal im Hafengebiet von Antwerpen. Die Anlage verfügt über Kapazitäten für 12 Zugpaare täglich und ermöglicht die weitere Verlagerung des Güterverkehrs von der Strasse auf die Schiene.
Der Bau wurde trotz Wirtschaftskrise termingerecht fertiggestellt.
Der HTA (Hupac Terminal Antwerp) bedient in der Startphase fünf Zugpaare pro Tag mit Destination Basel/Aarau und Busto Arsizio. Eigner der Anlage ist die belgische Hupac Intermodal BVBA. Die Investitionskosten betrugen 22 Millionen Euro. Der Schweizer Bund unterstützte das Projekt durch eine Teilfinanzierung.
Der Terminal sei eine wichtige Voraussetzung für die weitere Entwicklung des kombinierten Verkehrs, unterstrich Hans-Jörg Bertschi, Verwaltungsratspräsident der Hupac, anlässlich der Einweihungsfeier am 26. Januar in Antwerpen, an der auch Flanderns Verkehrsministerin Hilde Crevits teilnahm. „Grüne Logistik ist trotz Wirtschaftskrise aktuell“, so Bertschi. „Unternehmen, die auf den umweltfreundlichen kombinierten Verkehr umsteigen wollen, können im Raum Antwerpen auf ausreichende Kapazität und bewährte Qualität zählen.“
Der neue Terminal ist ein zentraler Knoten im europaweiten Netzwerk der Hupac. Er dient dem Maritimverkehr ebenso wie dem Kontinentalverkehr der im Hafengebiet ansässigen Industrien. Alle Bahnunternehmen haben Zugang zur Anlage, wodurch ein wichtiger Beitrag zur Marktöffnung geleistet wird. Wettbewerb bringe Dynamik in die Bahnwelt und ermögliche attraktive Angebote, welche die Transportbranche von der Stärke des kombinierten Verkehrs überzeugten, so Bertschi.
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