Schwergutlinien der Spedition Kübler
Kombinierter Schwertransport
Für Schwertransporte quer durch Europa bietet die Spedition Kübler gleich mehrere Schwergutlinien an. Vor fünf Jahren nahm die Geschichte dieser Linien per Lkw und
Binnenschiff ihren Lauf.
Ideengeber für die erste Schwergutlinie war der Port of Rotterdam. Gestartet wurde sie von Kübler 2005 unter dem Namen „Rhine Project". Seither bietet der Schwerlastspezialist aus
Schwäbisch Hall gemeinsam mit dem Reeder Interrijn jeden Freitag eine Linienabfahrt für Schwergüter auf dem Rhein vom selbst betriebenen Terminal in Mannheim nach Rotterdam und
Antwerpen an. Drei Jahre später ging dann die zweite Linie ab dem Mannheimer Terminal an den Start. Die „Rhein-Hamburg Linie" sammelt Schwergüter sowohl aus Mannheim als auch vom Heavylift Terminal Duisburg nach Hamburg ein. Zusammen mit der Duisburger Hafen AG hat Kübler das auch für den Shortsea-Bereich geeignete Terminal in Duisburg gebaut. In der Halle können Schwerteile bis 500 t gefertigt werden und dann in Schiffe oder auf die Bahn verladen werden.
Die neuesten Linien
2009 nahm dann die Rhein-Weser Linie gemeinsam mit der BARIS Schifffahrtsgesellschaft mbH den Dienst zu den Häfen Bremen, Bremerhaven, Brake und Wilhelmshaven auf. Weiterhin bietet Kübler Feederdienste nach Mannheim von Heilbronn und Stuttgart am Neckar an, sowie von den deutschen, französischen und schweizer Häfen am Oberrhein in Basel, Ottmarsheim, Straßburg, Kehl und Karlsruhe. Die Häfen Vidin und Ruse in Bulgarien und Constanza und Burgas am schwarzen Meer bedient ebenfalls seit dem vergangenen Jahr eine gemeinsame Linie mit Willi Betz. Von Burgas betreibt die zu Betz gehörenden Reederei Intershipping
eine Linie nach Poti in Georgien und nach Novorissijsk in Russland. Neben Russland sind dabei auch Rumänien, Türkei, Ukraine und Kasachstan wichtige Zielpunkte. Die neueste Linie
ist die Rhein-Polen-Linie die Schwergüter vom Rhein über Berlin nach Polen bringt.
Die weiteren Pläne
Die Vorläufe zu den Binnenhäfen wurden mit entsprechenden Dauergenehmigungen und statischen Brückenberechnungen für Extremtransporte auf gewissen Hauptstrecken optimiert. Ein weiterer wichtiger Punkt sind Regelungen für die Haftungs- und Versicherungsthematik. Für weitere Relationen verhandelt Kübler bereits mit mehreren Partnern, um das europäische Netz
gemeinsam mit dem weltweiten Netzwerk CEE auszubauen. Kübler plant langfristig Linienverkehre von Kasachstan bis nach Irland und von Finnland bis nach Portugal. Wo es sinnvoll ist, möchte Kübler auch durchgehende Hauptläufe mit Lkw und Bahn bieten. Genehmigungskorridore sind derzeit unter anderem in den Beneluxländern, Frankreich, Österreich, Schweiz, Italien, sowie Spanien und Portugal möglich. Auch Osteuropa und die
Türkei werden teilweise mit Dauergenehmigungen bedient.
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