Weltklimakonferenz der Häfen in Rotterdam
Gemeinsam gegen den Klimawandel
Erfolgreich verlief nach Angaben der Veranstalter die C40 World Ports Climate Conference, die vom 9. bis 11. Juli in Rotterdam stattfand. Die Vertreter von 55 Häfen einigten sich in der Abschlusssitzung auf eine gemeinsame Erklärung, in der sie sich verpflichten, Kohlendioxid-Emissionen zu reduzieren und die Luftqualität zu verbessern.
Unter dem Dach der International Association for Ports and Harbours (IAPH) sollen jetzt konkrete Maßnahmen vorbereitet werden. Dazu gehört unter anderem die Entwicklung sogenannter CO2-Footprints, eine Standardmethode zur Ermittlung von Emissionen, um den Fortschritt der Bemühungen transparent zu machen. Außerdem ist ein weltweites Index-System geplant, das es den Häfen ermöglicht, umweltfreundliche Schiffe zu belohnen und "schwarze Schafe" zu bestrafen.
Das nächste Treffen wird in Los Angeles stattfinden. Der Hafen der kalifornischen Metropole gilt als Vorreiter im Kampf gegen Luftverschmutzung und globale Erwärmung. Andere Häfen wollen dem Beispiel von L.A. auf freeiwilliger Basis folgen.
Der Vorsitzende der Konferenz, der ehemalige niederländische Ministerpräsident Ruud Lubbers, zeigte sich zufrieden mit den Ergebnissen. In einer Videobotschaft sagte auch der frühere US-Präsident Bill Clinton seine Unterstützung im Rahmen der "Clinton Climate Initiative" zu.
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