30.10.2008

Leckagefreier Strom-Kreislauf

Oswald-Radnabenmotoren für Straddle-Carrier von Noell

In so gut wie allen großen Hafenstädten der Welt arbeiten "geborene Würzburger". Die Portalstapler der Noell Mobile Systems GmbH übernehmen dort das Transportieren und Stapeln der über Schiff, Bahn und Lkw ein- und ausgehenden Container.

Immer mehr Hafenbetreiber nutzen für diese Aufgabe diesel-elektrisch angetriebene Portalstapler. Einen nicht unwesentlichen Anteil am Erfolg dieses von Noell weltweit erstmals realisierten Konzepts haben die speziell für diese Anwendung entwickelten Elektromotoren der Firma Oswald aus Miltenberg. Neben der Leistungsfähigkeit zeichnen sich diese vor allem auch aus durch geringeren Kraftstoffverbrauch gegenüber konventionellen Antriebslösungen.

Der diesel-elektrische Antrieb spart durchschnittlich etwa 15 bis 20 Prozent der Kraftstoffmenge im Vergleich zu einem bereits sehr verbrauchseffizienten diesel-hydraulischen Portalstapler. Bei einem Verbrauch von ca. 18 l/h des 354 kW Dieselmotors, der einen 370 kVA-Generator antreibt, und bei jährlich ca. 6000 Betriebsstunden, ist dies für die Betreiber angesichts der aktuellen Energiekostenentwicklungen ein wichtiges Entscheidungskriterium.

Hinzu kommt der Wegfall von Komponenten wie Kardanwellen und Kupplungen. Weniger bewegte Teile bedeuten mehr Betriebsicherheit und geringeren Wartungsaufwand. Die Radnabenantriebe lassen auch den Schwerpunkt des Geräts weiter nach unten wandern. Vorteilhaft auch der geringe Wendekreis von nur 9,4 m.

Schließlich spielt auch die Lebensdauer der Systeme eine gewichtige Rolle, die in Hochleistungscontainerterminals bis zu 15 Jahre ist. Und sollte es einem der E-Antriebe doch mal "zuviel" werden, so kümmert sich Oswald auch um die Überholung der elektrischen Antriebe, die die (unbeladen!) mehr als 60 t schweren Flurförderer auf bis zu 30 km/h beschleunigen.

Geringere Mengen an Hydraulik- und Schmierölen, der Wegfall des hydraulischen Antriebs samt aller dafür benötigten Leitungen und Komponenten, reduziert nicht nur das Leckagerisiko. Es ist weniger Öl im Gesamtsystem. Das spart einerseits Kosten und schont anderseits Umwelt und Ressourcen. Auch die Entsorgungskosten im Rahmen der Wartung sinken. Hinzu kommt der Wegfall von Komponenten wie Kardanwellen, Winkelgetrieben und Kupplungen. Weniger bewegte Teile machen nicht nur deutlich leiser, weniger Teile bedeuten mehr Betriebsicherheit und geringeren Wartungsaufwand. Die Radnabenantriebe lassen auch den Schwerpunkt des Geräts weiter nach unten wandern. Vorteilhaft auch der geringe Wendekreis von nur 9,4 m. Schließlich spielt auch die Lebensdauer der Systeme eine gewichtige Rolle, die in Hochleistungscontainerterminals bis zu 15 Jahre ist. Und sollte es einem der E-Antriebe doch mal "zuviel" werden, so kümmert sich Oswald auch um die Überholung der elektrischen Antriebe, die die (unbeladen!) mehr als 60 t schweren Flurförderer auf bis zu 30 km/h beschleunigen.

Geringere Mengen an Hydraulik- und Schmierölen, der Wegfall des hydraulischen Antriebs samt aller dafür benötigten Leitungen und Komponenten, reduziert nicht nur das Leckagerisiko. Es ist weniger Öl im Gesamtsystem. Das spart einerseits Kosten und schont anderseits Umwelt und Ressourcen. Auch die Entsorgungskosten im Rahmen der Wartung sinken. Die immer schärfer werdenden Umweltauflagen auch jenseits der westlichen Industrieländer sprechen für den weltweiten Einsatz dieses Antriebskonzepts und bescheren so Noell Mobile Systems seit Jahren offenbar wachsende Marktanteile.


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