System aus Bremen entlädt Überseecontainer
Kollege PaketRoboter
Was einzeln und manuell in Übersee in die Container gepackt wird, erfordert auch hierzulande bei seiner Ankunft im Wareneingang mühsame Handarbeit. So ist es heute auch in hochmodernen Großlagern häufig noch Standard – nicht so bei der MGL METRO Group Logistics in Unna. Dort arbeitet seit März dieses Jahres ein Roboter-System von ThyssenKrupp Krause, das loses Stückgut aus Überseecontainern autonom entladen und palettieren kann.
Mit dem System PaketRoboter erschließt das Bremer Unternehmen sich nun ein neues Geschäftsfeld im Bereich der roboterintegrierten Logistik. Mit der MGL METRO Group Logistics hat das Unternehmen einen bedeutenden Kunden für das innovative System, und Anfragen aus ganz Europa und Nordamerika bestätigen nach Firmenangaben das große Interesse des Marktes an dem Produkt. Bis zu 360 verladene Pakete pro Stunde entlädt die 6-achs-Kinematik. Auf einem lenkbaren Fahrgestell fährt das System in den Container hinein, nimmt die Kartons auf und legt sie auf einem Förderband ab, an dessen Ende die vollautomatische Palettierung erfolgt. "Die Kantenlänge der Pakete darf 80 Zentimeter nicht über- und 20 Zentimeter nicht unterschreiten.", erklärt Dipl.-Ing. Carsten Rasch, verantwortlich für den Bereich Robotic Logistics bei ThyssenKrupp Krause. Die Grenze fürs Gewicht liegt bei einem Maximum von 31,5 kg. Bei ThyssenKrupp Krause wird das System PaketRoboter nicht nur gefertigt, sondern der Sondermaschinenbauer integriert es auch in die bestehenden Wareneingangssysteme.
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