25.06.2010

RoRo-Rampenanlagen auf Pontonbasis

Foto: sh

Standard für RoRo

Nahe dem Fluss Waal findet sich der Standort der Firma Ravestein. Das niederländische Unternehmen hat sich auf den Bau von großen Stahlkonstruktionen spezialisiert. Zum Produktspektrum gehören beispielsweise Brücken und RoRo-Rampenanlagen ebenso wie Pontons und Schiffe.


Die RoRo-Rampenanlage „Ravelink“ ist dabei mit besonderem Fokus entwickelt worden: ein Standard-Konzept für den einfachen Einsatz mit geringen Anpassungen der Infrastruktur und damit weniger Gründungsarbeiten als bei klassischen RoRo-Konzepten. Die Ravelinks basieren dabei auf einem Ponton. Mit Ravelink bleiben die Gründungsarbeiten auf die Widerlager beschränkt und Fläche wird gespart. Da die RoRo-Verkehre mit unterschiedlichen Schiffstypen, unterschiedlichen Gütern und Terminals einhergehen, ist das Konzept entsprechend vielseitig ausgelegt. Dabei sind unterschiedliche Ausführungen, wie Single-Deck mit Zufahrtsbrücke, Double Deck mit einer zentralen Zufahrt für das Unterdeck und zwei Seitenbrücken zum Oberdeck.

Als Eigenschaften gibt Ravestein unter anderem  keine Höhen-, Breiten- und Ladungslimits an. Dass sich die Ravelink Rampenanlage zudem auch auf dem Wasserweg an andere Einsatzorte bringen lässt, zeigte das Unternehmen bei z.B. bei einem Ortswechsel einer Rampenanlage von Vlissingen nach Dublin. Inklusive der Gründungsarbeiten konnte das Projekt innerhalb von sechs Wochen abgeschlossen werden. Ravestein hat bereits verschiedene Rampenanlagen in Großbritannien, Belgien, Irland und Frankreich verwirklicht. Darunter auch eine BN 407 Ravelink Phase 2 im französischen Hafen Boulogne-sur-mer mit den Maßen 90 x 25,6 m.





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