Flotte wird ausgebaut
Neuer Containerjumbo für Hapag-Lloyd
Im Beisein von rund 250 Ehrengästen wurde gestern die „Hanover Express” der Reederei Hapag-Lloyd in Hamburg getauft. Taufpatin war Gabriele Frenzel, Ehefrau des TUI-Vorstandsvorsitzenden und Hapag-Lloyd Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Michael Frenzel. Der unter deutscher Flagge fahrende Neubau verfügt über eine Kapazität für 8.750 Standardcontainer. Eingesetzt ist das Schiff auf der Route Europa/Fernost.
Bedient werden am Nordkontinent Hamburg und Rotterdam, in Asien Singapur, Port Kelang sowie alle wichtigen Häfen in China. Dieser Dienst wird im Rahmen der Grand Alliance betrieben, dem bedeutendsten integrierten Konsortium in der Linienschifffahrt. Eine Rundreise dauert 63 Tage.
Das Aufkommen im weltweiten Containerverkehr, das sich heute auf rund 100 Mio. Standardcontainer beläuft, soll nach Angaben des Prognoseinstituts Global Insight bis 2012 auf über 155 Mio. Container ansteigen. Das bedeutet einen Anstieg um mehr als 50 Prozent in nur sechs Jahren. Um an diesem Wachstum angemessen zu partizipieren, erhält Hapag-Lloyd bis 2010 noch weitere zehn Neubauten. Es wird sich um Schwesterschiffe der „Hanover Express“ handeln, die in Größe und Kapazität identisch sind. Auch diese Schiffe werden, wie die „Hanover Express“, bei Hyundai Heavy Industries in Korea gebaut.
Hapag-Lloyd gehört zu den Top 5 im globalen Containerverkehr. Das Unternehmen ist mit rund 340 Vertriebsbüros in mehr als 100 Ländern präsent. 77 Liniendienste verbinden die Häfen auf den fünf Kontinenten. Die Flotte besteht – nach Ablieferung der Hanover Express - aus 143 Containerschiffen mit einer Kapazität für 500.000 Standardcontainer (TEU). Hapag-Lloyd beförderte im 1. Halbjahr 2007 rund 2,7 Mio. TEU, ein Anstieg gegenüber der Vorjahresperiode um 9 Prozent.
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