05.12.2007

Häfen handeln gegen Klimawandel

Nicht reden, machen: Rotterdam will seinen CO2-Ausstoß in den nächsten 18 Jahren halbieren

Klimakonferenz der Häfen in Rotterdam

Vom 9. bis 11. Juli findet in Rotterdam die "2008 C40 World Ports Climate Conference" statt. In Vorbereitung darauf organisierte der Hafenbetrieb Ende November im Schifffahrts- und Transportkolleg in Rotterdam eine Konferenz unter dem Motto "World Ports for a better climate". An diesem Treffen nahmen die Häfen von Shanghai, Santos, Singapur, Tokio, New York und New Jersey, Houston, Long Beach, Hamburg, Antwerpen, Amsterdam und Rotterdam teil.

Konferenzleiter Pieter Struijs (COO Hafenbetrieb Rotterdam) zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden: "Dieses Treffen hat gezeigt, dass es den Häfen ernst ist. Individuell ergreifen die Häfen bereits umweltfreundliche Maßnahmen. Dieses Halbjahr werden wir dazu nutzen, all die Initiativen, die auf der ganzen Welt ergriffen werden, in Zusammenhang zu bringen."

Die Weltkonferenz ist verbunden mit der Rotterdam Climate Initiative. Dies ist das neue, ehrgeizige Klimaprogramm, in dem die Stadt Rotterdam, die Umweltbehörde DCMR Milieudienst Rijnmond, Deltalinqs und der Hafenbetrieb Rotterdam zusammenarbeiten, um bis zum Jahr 2025 im eigenen Gebiet den CO2-Ausstoß um 50% gegenüber dem Jahr 1990 zu reduzieren.

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