Glückauf der nachhaltigen Logistik
Arbeitsgemeinschaft Kanalhäfen NRW feiert 60-jähriges Bestehen
„Still und leise, aber nicht heimlich entwickeln sich die Binnenhäfen zu modernen Logistikzentren in den Städten.“, so formulierte es der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft und Präsidiumsmitglied im Bundesverband Öffentlicher Binnenhäfen, Dipl.-Ing. Friedrich Weege auf der Feier zum 60jährigen Bestehen der Arbeitsgemeinschaft Öffentlicher Kanalhäfen NRW, die Anfang Dezember in Lünen stattfand. „Still und leise insbesondere weil es durch die Einbindung der Binnenschifffahrt bis in die Städte des Rhein-Ruhr-Gebietes gelingt, gegenüber Schiene und Straße eine fast geräuschlose Logistik zu etablieren.“, so Weege weiter.
„Dass es nicht mehr heimlich geschieht, ist ein wesentlicher Auftrag der Arbeitsgemeinschaft“, ergänzte Dr. Roland Beyer, Vorsitzender der Dortmunder Hafen AG und stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft. „Wir nehmen das Marketing für das System Wasserstraße gemeinsam in die Hand.“
In Nordrhein-Westfalen sind rund 70.000 Arbeitsplätze direkt mit den Binnenhafen-Standorten verbunden – noch einmal so viele werden den Binnenhäfen indirekt zugerechnet – ein immens wichtiger Wert für das nach wie vor im Strukturwandel befindliche Rhein-Ruhr Gebiet. Die Trimodalität der Binnenhäfen, die Verknüpfung der Verkehrsträger Wasser und Schiene mit der Straße, ermöglicht es, Verkehre auf die nachhaltigen Verkehrsträger zu lenken und somit Kosten für den Kunden und die Umwelt zu senken.
Der Verband sieht darin ein Argument für eine stärkere Einbindung der Binnenschifffahrt in die Lösung künftiger Verkehrsprobleme. Dass das Verkehrsaufkommen steigt, ist nach Ansicht des Vorsitzenden Weege unbestritten. „Je mehr davon die Binnenschifffahrt übernehmen kann, desto besser ist das auch für die Umwelt“, so Weege.
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