23.01.2008

Logistische Vernetzung vorantreiben

An einem Strang ziehen: Vertreter der Häfen Duisburg, Essen und Gelsenkirchen bei der Unterzeichnung des  Kooperationsvertrages

Häfen Duisburg, Essen und Gelsenkirchen kooperieren

Um die logistische Vernetzung der Rhein-Ruhr-Region weiter voranzubringen, haben die Duisburger Hafen AG, die Stadtwerke Essen AG und die Gelsen-Log (Gelsenkirchener Logistik-, Hafen- und Servicegesellschaft mbH) jetzt eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.    

Auf Grundlage des jetzt unterzeichneten Kooperationsvertrages wird die Zusammenarbeit der drei Standorte im Kompetenzfeld Logistik intensiviert. Dazu gehören vor allem gemeinsame Verkehrskonzepte auf Wasserstraße und Schiene, insbesondere mit Blick auf die Umweltbelastung in der Region. Außerdem wollen die Häfen bei der Entwicklung von Flächen- und Vermarktungskonzepten zusammenarbeiten und die Standorte durch Zugriff auf Ressourcen der Kooperationspartner stärken.

Die Metropolregion Ruhr nimmt innerhalb der Logistikbranche eine herausragende Position ein. Der Boom der letzten Jahre hat nachhaltige Auswirkungen auf die Struktur in der Region gehabt: Der Standort hat sich zu einem exzellenten Logistik-Cluster mit Duisburg als zentraler Drehscheibe entwickelt. So betreibt duisport bereits im Chemiepark Marl ein Containerterminal mit Partnern und hat mit der Tochtergesellschaft duisport rail eine Containerzug-Verbindung zwischen Duisburg und Unna aufgebaut.

Diese Mengen sind zuvor zu 100 Prozent mit dem Lkw durchs Ruhrgebiet gefahren worden. Das trägt nachhaltig zur CO2-Entlastung in einer der am engsten besiedelten Regionen Europas bei. Ähnliche Verbundeffekte sollen mit den Kooperationspartnern Essen und Gelsenkirchen entwickelt werden. 

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