Logistische Integration
Bundesregierung fördert Projekt von Wirtschaft und Wissenschaft
Im Rahmen der Initiative „Intelligente Logistik im Güter- und Wirtschaftsverkehr – Innovationsoffensive für die Märkte von morgen" fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) von Dezember 2007 bis Ende 2010 das Vorhaben „Binnen_Land“. Ziel dieser gemeinsamen Initiative von Wissenschaft und Wirtschaft ist es, Binnenhäfen als integralen Bestandteil intelligenter Transportketten zukunftsfähig zu machen.
Durch den Erhalt und die Weiterentwicklung der Hafenstandorte sollen Beiträge zur Sicherung der Funktionsfähigkeit der Wirtschaft (Entlastung von Straße und Schiene, Hafenhinterlandanbindung) und zur logistischen Versorgung der Städte geleistet werden. Im Mittelpunkt des Vorhabens stehen die Standorte der Binnenhäfen. Ziel ist es, die Rolle der Binnenhäfen in einem funktionierenden Hinterlandnetzwerk der Seehäfen sowie zur Realisierung multimodaler Transportketten zu sichern.
Dazu müssen zwei Voraussetzungen gegeben sein. Erstens: Die Häfen brauchen mittelfristige Standortsicherheit. Nutzungskonflikte müssen im Sinne der logistischen Nutzungen und der Stadt gelöst werden. Zweitens: die Nachfrage nach Transporten per Binnenschiff muss erhöht werden. Dafür werden im Rahmen des Vorhabens u. a. folgende Lösungsansätze verfolgt: „Eine neue Hanse für eine verbesserte Wahrnehmung der Binnenhäfen als trimodale Logistikknoten“, die „Schnittstellenoptimierung in der Transportkette“ sowie die „Entwicklung intelligenter Liniendienste für Containerdienste und Projektladungen unter Einsatz flexibler Behältersysteme, insbesondere für Massengüter“.
Das Projekt ist ein Forschungsverbund, abgeleitet aus der Idee der Initiative Binnenschifffahrt und Logistik, das auf ein Netzwerk verschiedener Partner zurückgreift. Die Gesamtfederführung liegt bei der TUHH unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Heike Flämig, die Projektaktivitäten und –ergebnisse werden durch den BÖB-Geschäftsführer, Herrn Karl Michael Probst, gegenüber der Wirtschaft und der Fachöffentlichkeit kommuniziert. Für das Vorhaben stellt das Bundeswirtschaftsministerium eine Fördersumme von rund 840.000 Euro bei einem gesamten Projektvolumen von rund 1.077.000 Euro zur Verfügung.
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