07.03.2008

Vielseitig aufgestellt

Große Bandbreite: Über die 1700 m lange Pier des Seehafen Brake gehen Güter aller Art

Hafen Brake steht im Getreideumschlag an der europäischen Spitze

Nur 47 Seemeilen von der Nordsee liegt an der Unterweser ein kleiner aber feiner Seehafen, der auf die verschiedensten Güter ausgerichtet ist: Brake. Hauptumschlagsgüter sind Getreide und Futtermittel, Zellulose, Papier und, Holz sowie Schwefel, Eisen, Stahl und Bleche. Darüber hinaus wird in Brake Gas- und Mineralöl umgeschlagen und Projektladungen realisiert.

Der Seehafen Brake liegt am linken Ufer der Weser etwa 26 km oberhalb des Mündungstrichters. Das Hafengebiet umfasst ca. 79 ha Land- und 20 ha Wasserfläche. Der Innenstadt zugewandt liegt im Süden der Braker Binnenhafen, der mit einer Wasserfläche von ca. 4,4 ha und einer Uferlänge von ca. 1.000 m von Küstenmotor- und Binnenschiffen sowie Sportbooten genutzt wird. Eine Seeschleuse mit einer Kammerlänge von 95 m verbindet den Binnenhafen mit der Weser.

Herzstück des Seehafens ist die knapp 1700 m lange Pier. Im südlichen Abschnitt findet vor allem der Getreideumschlag statt. Der wird mit Hilfe von zwei Getreidehebern bewerkstelligt, die jeweils eine Leistungsfähigkeit von 1400 t pro Stunde haben. An Umschlagequipment stehen in Brake darüber hinaus drei Drehwippkräne bis 35 t Tragkraft, zwei Verladebrücken bis 88 t Tragkraft sowie Schiffsbelader, Förderbandanlagen und  vier Lkw-/Waggonbeladestationen zur Verfügung.

Auch in Sachen Lagerkapazitäten haben die Braker einiges zu bieten. Die Kapazität der Siloanlagen und Lagerhallen für Getreide u. Futtermittel betragen 320.000 t. Für Stückgut und sonstiges Schüttgut stehen Lagerflächen mit einer Gesamtfläche von 165.000 m² bereit. Dazu kommen eine Freilagerfläche von 85.000 m² und ein Tanklager mit einer Kapazität von 115.000 t.

Getreideumschlag auf hohem Niveau: Nur wenige Kilometer von der Nordsee entfernt befindet sich an der Unterweser der Seehafen Brake

Auch mit Blick auf die Hinterlandanbindungen kann Brake punkten. Dank des Wesertunnels gibt es eine schnelle Anbindung nach Bremerhaven sowie zur Autobahn A 27. Auch Bremen und Oldenburg sind über gut ausgebaute Landstraßen schnell erreichbar. Dazu kommt die Lage an der Bahnlinie Bremen-Nordenham. Über die Mittelweser und die Hunte ist Brake außerdem  an das Binnenwasserstraßennetz angeschlossen.

Um für künftiges Wachstum gerüstet zu sein, haben die Braker Hafenbetreiber die  Weichen bereits gestellt. Im direkten Umfeld des Hafens stehen planungsrechtlich gesicherte Erweiterungsflächen von rund 40 ha zur Verfügung. Gedacht ist die Fläche für die Ansiedlung hafenaffiner Gewerbebetriebe.

Weitere Artikel zum Thema Brake

Weitere Artikel zum Thema Seehafen

Weitere Artikel zum Thema Umschlag

zurück nach oben
 
Tagesaktuell

Anmeldung

Im ConTraiLo-Club registrieren! Passwort vergessen?