Kommt ein Riese nach Hamburg
Xin Mei Zhou erstmals im Hamburger Hafen
Der von der chinesischen Hudong-Werft gebaute Containerriese Xin Mei Zhou machte am vergangenen Samstag zum ersten Mal im Hamburger Hafen fest. Das 8.530-TEU-Schiff begann seine Jungfernreise nach seiner Auslieferung Ende April in Ningbo.
Mit Exportladung für Nordeuropa ging es auf die Reise im Fernost-Europa Liniendienst AEX-1 der China Shipping Container Line (CSCL), der auch den Slot-Charter-Partnern CMA CGM, ZIM und IRIS Lines Containerstellplätze bietet. Über Barcelona, Valencia und Felixstowe ging es nach Hamburg. Das Löschen und Laden der Container übernahm hier das Eurogate Container Terminal Hamburg (CTH).
Die Xin Mei Zhou ist 334,0 m lang, 42,8 m breit und verfügt über eine Stellplatzkapazität von 8.530 TEU (20-Fuß-Standardcontainer) und über 700 Anschlüsse für Kühlcontainer. Angetrieben wird das Schiff mit 68.250 KW einer MAN B&W 12-Zylinder-Hauptmaschine und erreicht damit eine Spitzengeschwindigkeit von 24,5 Knoten. Der maximale Tiefgang beträgt 13,9 m.
"Mei Zhou" ist die chinesische Bezeichnung für "Amerika". Die Namen der bereits in Fahrt befindlichen Schwesterschiffe lauten Xin Ya Zhou (Asien) und Xin Ou Zhou (Europa). Nach ihrer Abfertigung am 3. Juni hat die Xin Mei Zhou ihre Rückreise nach Asien via Antwerpen angetreten. Auf der Fahrtroute liegen die Häfen von Guangzhou, Ningbo, Shanghai, Shenzhen, Hong Kong und Port Kelang.
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