Integrierte Flusspolitik
Experten berieten über Flusspolitik des Bundes
Die Bundesregierung will die Zusammenarbeit bei der Lösung von Nutzungskonflikten an Flüssen und Flussgebieten verstärken. Dies erklärten Vertreter verschiedener Ministerien im Rahmen der dritten Flussgebietskonferenz der Bundesregierung in Berlin.
Die beteiligten Ministerien betonten die große Herausforderung für Politik und Gesellschaft. Es sei wichtig, den weltweit stark zunehmenden Transportbedarf auf dem Wasser ökonomisch und ökologisch verträglich zu gestalten. Es sei zunehmend schwierig, Flüsse als Verkehrswege mit den Anforderungen des Gewässer-, Natur- und Hochwasserschutzes sowie der Nutzung durch den Menschen zum Beispiel als Wohnort- und Freizeitstätte oder als Wirtschaftsstandort in Einklang zu bringen. Auf Bundesebene könne dies nur gemeinsam gelingen.
Die Bundesländer wurden aufgefordert, im Rahmen ihrer Zuständigkeiten wirtschaftliche und umweltverträgliche Interessen gleichermaßen abzuwägen und Nutzungskonflikte zu vermeiden. Konsensfähige Lösungen zu finden, wenn an Flüssen unterschiedliche Interessen aufeinander träfen, liege sowohl im Interesse der Länder als auch im Interesse des Bundes.
Unter dem Motto "Leben am Fluss" berieten rund 400 Experten über die Flusspolitik der Zukunft. Die dritte Flussgebietskonferenz der Bundesregierung dient als Meilenstein in einem kontinuierlich weiter zu entwickelnden Prozess für eine integrierte Flusspolitik des Bundes.
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