Von Wasser zu Wasser
Intelligente Umfuhr entlastet Straße
Ein umweltschonendes Konzept feierte Ende September Jubiläum: 100.000 TEU (Standardcontainer) haben die HHLA-Tochter Unikai und ihr Partner Deutsche Binnenreederei mit dem Binnenschiff zwischen dem O'Swaldkai und anderen Hamburger Terminals umgefahren.
Das dynamische Wachstum der Containerverkehre am Hamburger Hafen erfordert, sicherlich auch mit einem Vorbildcharakter für andere Umschlgasstandorte, intelligente Konzepte, die alle verfügbaren Verkehrsträger optimal vernetzen. Zunehmend werden dabei auch Binnenschiffe in den Containertransport einbezogen, beispielsweise bei der Umfuhr zwischen einzelnen Terminals im Hafen.
Die HHLA-Beteiligung Unikai Lagerei- und Speditionsgesellschaft mbH und die Deutschen Binnenreederei AG (DBR) nutzen bereits seit 2001 die so genannte "nasse Umfuhr" und feiern am 25. September den 100.000sten transportierten Standardcontainer (TEU). Das Konzept entlastet Straßen und Brücken im Hafengebiet deutlich und die eingesetzten Binnenschiffe verbrauchen nach HHLA-Angaben außerdem weniger fossile Brennstoffe.
Die Schubschiffverbände der DBR transportieren in drei Lagen übereinander bis zu 210 TEU und machen jeweils mehr als 100 LKW-Fahrten überflüssig. Sie fahren in Spitzenzeiten wöchentlich bis zu 1.600 TEU, meist als 40-Fuß-Stahlboxen, in denen der Fahrzeuglogistiker Unikai zwei Neuwagen verstaut hat. DBR bringt die Autos im Container vom Mehrzweckterminal O'Swaldkai zu anderen Hamburger Terminals, wo sie gleich auf große Liniendienste verladen werden. Von dort übernehmen die Binnenschiffe Leercontainer zurück zum O'Swaldkai.
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