Seaports-Häfen auf Vorjahresniveau
Konstante Leistungen
Der Umschlag in den niedersächsischen Seehäfen liegt derzeit etwa auf dem Niveau von 2007. Mit 46,45 Mio. t wurde das Vorjahresergebnis nur knapp unterboten. Zuwächse verzeichnen Brake, Cuxhaven, Emden und Stade, leichte Rückgänge Nordenham und Wilhelmshaven.
Angeführt wird die Statistik nach dem 3. Quartal vom Seehafen Brake: 16 Prozent Wachstum konnten hier generiert werden, insgesamt kommt der Weser-Hafen auf 4,347 Mio. t. Im Agri-Bereich wurden 1,593 Mio. t Futtermittel (+ 28 %) und 777.259 t Getreide umgeschlagen. Auch die Verladungen von Eisen & Stahl konnten mit 348.086 t um 92 Prozent gesteigert werden.
Emden wächst mit 10 Prozent (3,4 Mio. t) erneut zweistellig. Massengüter wie Steine & Erden sowie Flüssiggüter trugen dazu bei. Maßgeblich entwickelte sich auch der Stückgutbereich und hier u.a. die Verladungen für die Windenergieindustrie. Ebenfalls weiterhin auf hohem Niveau bewegen sich Kraftfahrzeuge und Forstprodukte.
In Stade kam man mit 4,494 Mio. t auf ein Umschlagsplus von fünf Prozent. Insbesondere der Umschlag von Bauxit und Natronlauge trug zu diesem Ergebnis bei. In Cuxhaven belief sich das Umschlagsvolumen auf 1,541 Mio. t, was einen Zuwachs von vier Prozent bedeutet. Bedingt wurde dieses durch vermehrten Umschlag von Kraftfahrzeugen sowie durch Zuwächse im Massengutbereich.
„Die Seehäfen Brake, Cuxhaven, Emden und Stade haben ein tolles Ergebnis eingefahren", bestätigt Andreas Bullwinkel, Geschäftsführer der Seaports of Niedersachsen GmbH. Nun hoffe er auf eine Erholung des Umschlags in den übrigen Standorten. "Natürlich sind auch unsere Häfen von Schwankungen auf den Märkten abhängig, die der derzeitigen Wirtschaftssituation zugrunde liegen. Langfristig aber gehen wir von einer stabilen Entwicklung nach oben aus", so Bullwinkel
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