19.04.2011

Plädoyer für Binnenschifffahrtsausbau

Zuverlässige Fahrrinnentiefe

Die Kammerunion Elbe/Oder, der 32 tschechische, polnische und deutsche Industrie- und Handelskammern angehören, hat für einen deutlichen Ausbau der Binnenschifffahrt auf der Elbe plädiert.


„Dass der Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann eine Verfünfachung des Hamburger Hafenhinterlandsverkehrs per Binnenschiff zum Ziel der Bundesregierung erklärt, begrüßen wir ausdrücklich“, sagte Generalsekretär Prof. Hans-Jörg Schmidt-Trenz auf der Binnenschifffahrtskonferenz für die Elbe in Berlin.

Eine Steigerung von ein auf fünf Prozent beim Verkehrsträger Binnenschiff wäre ein riesiger Fortschritt, weil die Verkehre durch einen erhöhten Ladungsanteil auf der Elbe noch wirtschaftlicher würden. Dazu, so Schmidt-Trenz weiter, müsste  die Elbe aber an mindestens 345 Tagen mit einer stabilen und zuverlässigen Fahrrinnentiefe der Mittel- und Oberelbe von mindestens 1,60 m zwischen Hamburg und Dresden sowie von mindestens 1,50 m zwischen Dresden und der deutsch-tschechischen Grenze schiffbar sein.

Als Voraussetzung für einen durchgängig dreilagigen und zuverlässigen Containerverkehr sieht der Kammerunion-Generalsekretär, der gleichzeitig Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg ist, „zusätzliche umweltverträgliche und kosteneffiziente Maßnahmen der Bundesregierung zur Verbesserung der flusseigenen Räumkraft, insbesondere in den Strecken bei Hitzacker/Dömitz und Coswig“. Dafür werde die Verlängerung von Buhnen und die Einleitung von Planfeststellungsbeschlüsse notwendig sein. Die Kammerunion Elbe/Oder sicherte der Bundesregierung bei diesem Vorhaben ihre volle Unterstützung zu.






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