BÖB unterstützt Entscheidung
Verstärkung am Rhein
Köln-Godorf bietet nach Ansicht des Bundesverbands Öffentlicher Binnenhäfen (BÖB) als leistungsfähiger Logistikknoten einen zentralen Baustein für das System nachhaltiger Transportentwicklung. Für den BÖB ist es unverständlich, dass die Nutzung einer bislang brachliegenden Fläche auf solchen Widerstand stößt. Durch eine Nichtumsetzung der Hafenerweiterung werden falsche Signale gesetzt, da ein solcher Ausbau sowohl betriebswirtschaftlich, als auch verkehrspolitisch für alle Beteiligten sinnvoll sei.
Hintergrund
Deutschland drohe der Verkehrsinfarkt, wenn die Güterverkehre weiterhin zu 70 Prozent über die Straßen abgewickelt werden. Binnenhäfen sind die natürlichen Schnittstellen zwischen Schiff, Eisenbahn und LKW. Köln ist bedeutender Industriestandort in Nordrhein-Westfalen. Ohne funktionierende Binnenhäfen mit ausreichenden Flächen kann die Wachstumsbranche Logistik ihre Position nicht behaupten, erklärt der BÖB. Als Millionenstadt in NRW braucht Köln auch eine stabile Versorgung für die Verbraucher in Stadt und Umland. Dies bedeutet schon heute vor allem Containerlogistik. Bisher müssen die Container für Industrie und Handel nach Angaben des Verbandes über den Hafen Niehl verteilt werden. Dies bedeutet jährlich rund 50.000 LKW-Fahrten durch die Stadt.
Freie Flächen Potentiale
In Zukunft müssen daher die Häfen am Rhein für eine stadtverträgliche Ver- und Entsorgung an Bedeutung gewinnen.
Köln-Godorf bietet wie der Verband erklärt eine der wenigen Möglichkeiten, überhaupt zusätzliche Hafenkapazität realisieren zu können. Hier gibt es noch nutzbare Fläche und es besteht Bedarf für ein zusätzliches Containerterminal. Das werde in den kommenden Jahren noch extrem zunehmen.
Weitere Artikel zum Thema BÖB
Weitere Artikel zum Thema Binnenhafen
- Profilrollen-Energiekette von igus
- Das belgische Entwicklungsprojekt "Liège Trilogiport"
- Lüttich legt nach
Weitere Artikel zum Thema Container
Archiv
Anmeldung
Achtung: Cookies müssen vom Browser beim Login akzeptiert werden.






