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Das GVZ Rheine als Wirtschaftsstandort im nördlichen Münsterland

Mit 24.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, rund 77.000 Einwohnern und 460.000 Menschen im Einzugsgebiet ist Rheine nach Münster größte Stadt und wichtigstes wirtschaftliches Zentrum im Münsterland. Ein Überschuss an Einpendlern und die niedrige Arbeitslosenquote zeigen die Bedeutung des Wirtschaftsstandorts Rheine in der Region und darüber hinaus.


Behala startet Elbe-Spree-Containerlinie

Binnenschifffahrt. Ende Juli startete die BEHALA (Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft mbH) die Elbe-Spree-Containerlinie. Diese Linie ist die erste Verbindung zwischen Berlin und Hamburg für Container per Binnenschiff. Für diesen Dienst wurde die MS Shir Khan von der DTG (Deutsche Transport Genossenschaft Binnenschifffahrt eG) gechartert.


Rhein-Spree-Express verbindet Berlin mit Rhein und Ruhr

In Kooperation mit dem Logistikdienstleister Alfred Talke GmbH & Co KG betreibt die Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft BEHALA den Rhein-Spree-Express für Container und Wechselbrücken, der die Bundeshauptstadt mit den Wirtschaftsregionen Rhein-Ruhr, Eifel und Benelux verbindet. Am 25. Mai ging der erste Zug auf die Reise.


Güterverkehrszentrum Ingolstadt

„Logistik der kurzen Wege“ – unter diesem Motto wurde und wird das Güterverkehrszentrum Ingolstadt entwickelt. In direkter Nähe zur Audi AG wurde 1995 der Grundstein für das Gebiet gelegt, das sich seitdem weiterentwickelt hat.


Güterverkehrszentrum Augsburg

„Diagonal misst das Gelände rund 2 ½ Kilometer. Zu Fuß ist man in einer Runde gut eine Stunde unterwegs. Von 61 Hektar Nutzfläche sind bereits heute 28 Prozent vermarktet.“, erklärte Kurt Forner, Geschäftsführer der GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH der Städte Augsburg, Gersthofen und Neusäß auf der Busexkursion am 16. April 2009, dem Tag der Logistik der BVL. Die Rede ist vom neuen Güterverkehrszentrum, das in der Region Augsburg entsteht, deren besondere Stärken laut einer Analyse des Fraunhofer Instituts ATL Logistikdienstleister, Kaufkraft und Industrie sind. 


GVZ Dresden profitiert von günstiger Lage

Das Güterverkehrszentrum (GVZ) Dresden ist einer von wenigen Standorten, an denen sich Logistikanlagen und Innenstadtnähe nicht gegenseitig ausschließen. Vielmehr wird die Ansiedlung von Logistikdienstleistern in zugleich zentraler und verkehrsgünstiger Lage bewusst gefördert.


Alles bleibt am Fluss

Als die Pioniere in der Geschichte des Mainzer Hafens können durchaus die alten Römer gelten. Bereits um die Zeitenwende legten sie im Bereich der heutigen Altstadt einen Hafen für ihre Kriegsflotte an und bauten am Dimesser Ort einen Handelshafen. Neuere Hafenanlagen entstanden vor allem in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit dem Ausbau des Rheins zur europäischen Wasserstraße und im Zuge der damaligen Entwicklung der Eisenbahn im Güterverkehr.
Das Gebiet des Mainzer Hafens umfasst heute eine Fläche von rund 30 ha. Die Containerumschlagsfläche beträgt 50.000 m2. Besitzer und Betreiber des Hafens sind seit 1949 die Stadtwerke Mainz. Im Jahr 2006 wurden insgesamt 1,4 Mio. t im Mainzer Hafen umgeschlagen und die Ladung von 1.381 Schiffen gelöscht. Beim Containerumschlag rangiert Mainz mit 112.964 TEU pro Jahr derzeit unter den „Top Ten“ der deutschen Binnenhäfen.


Logistischer Verbund

Gegründet wurde die Bretzke Lagerhaus GmbH als Familienunternehmen im Jahre 1991 mit 20 Mitarbeitern und ca. 10.000 qm Lagerfläche. Seit dem 01.01.2008 liegt die Leitung des Unternehmens in den Händen der zweiten Generation. Der neue Geschäftsführer Lutz Bretzke hat große Pläne mit dem Unternehmen: "Wir wollen kein reiner Packschuppen mehr sein, sondern vielseitige, flexible Leistungen rund um Lagerei und Umschlag anbieten." So soll sich Bretzke Lagerhaus zu einem Multi-Dienstleister mit einem vielseitigen Service-Angebot entwickeln.


Bremer Erfolgsmodell

Das erste Güterverkehrszentrum (GVZ) wurde Mitte der 80er Jahre in Bremen in Betrieb genommen. Nach intensiven konzeptionellen Diskussionen, der Suche eines geeigneten Standortes und der Durchführung der erforderlichen planungsrechtlichen Verfahren konnten 1985 endlich die ersten Firmen im GVZ Bremen angesiedelt werden. Das GVZ Bremen hat sich seitdem zum bundesweit erfolgreichsten Projekt dieser Art entwickelt und wurde als Modell Vorbild für die Entwicklung weiterer Güterverkehrszentren in Deutschland.


Vernetzung ist das Ziel

Das Güterverkehrsaufkommen wächst permanent, damit auch die Notwendigkeit einer optimalen Verknüpfung der Verkehrsträger. Insbesondere Güterverkehrszentren (GVZ) bieten hierbei an strategischer Lage Ansiedlungsflächen und schaffen die Grundlage, optimierte Transportketten aufzubauen und die logistischen Schwerpunktregionen miteinander zu verknüpfen. Neben der Verkehrsverlagerung sind Hauptaufgaben eines GVZ die räumliche Bündelung von transportintensiven Verkehrsbetrieben und Verladern mit dem Ziel, Synergien zu schaffen (z.B. gemeinsame Nutzung von Infrastrukturen) und durch intermodale Transportketten die Vernetzung der GVZ-Standorte auf nationaler und internationaler Ebene voranzutreiben.

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