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Förde-Rail-Feeder geht an den Start

Pünktlich zum Wechsel auf den Winterfahrplan ist das neue „Förder-Rail-Feeder“-Projekt an den Start gegangen. Das neue Kooperationsprojekt der BTKI GmbH, LOCON AG und Rhein-Ruhr-Terminal Gateway West lässt wichtige Wirtschaftszentren enger zusammenrücken.


RoPax-Linien

In der vergangenen Woche hat die „Stena Germanica III“ am Kiler Schwedenkai ein neues Zeitalter eingeläutet. Mit einer Länge von 240m und einer Ladekapazität von 4.200 LKW-Metern ist sie die größte Fähre, die bisher im Kieler Hafen angelegt hat.

Mit dem Einsatz der neuen Stena Germanica als erste von zwei neuen Fähren auf der Route Kiel-Göteborg vollzieht Stena Line den nächsten Schritt der angekündigten Flotten- und Routenanpassungen. Hierzu gehört auch, dass Stena die Linie zwischen Travemünde und Göteborg einstellt.


Innovationen bei Stena Line

Würde man alle Lkw und Trailer, die an Bord der neuen Superferries Platz finden, hintereinander aufstellen, wäre die Schlange über 5,5 km lang. Damit noch nicht genug: hinter den zwei RoPax-Neubauten von Stena Line stecken gleich drei Schiffswechsel. Insbesondere auch für den Seehafen Kiel. 


Seehafen Kiel kann Umschlagsergebnis nahezu behaupten

Der Kieler Seehafen konnte sein Umschlags-
ergebnis auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nahezu behaupten. In 2009 wurden insgesamt 4,86 Mio. Tonnen umgeschlagen (2008: 4,91 Mio. t). Dabei haben sich die verschiedenen Geschäftsbereiche unterschiedlich entwickelt: Während der Umschlag von Massengütern, Containern sowie Stückgütern in Richtung Baltikum zulegte, verzeichneten die Fährverkehre von und nach Skandinavien sowie Russland rückläufige Mengen.


Terminal soll 2010 in Betrieb gehen

Sechs Stockwerke ragst der Rohbau des neuen Terminals am Kieler Schwedenkai inzwischen empor. Alle zwei bis drei Wochen kommt jetzt eine weitere Etage hinzu, sodass das Gebäude Anfang des kommenden Jahres seine volle Höhe von 46 m erreicht. Dr. Dirk Claus, Geschäftsführer der SEEHAFEN KIEL GmbH & Co. KG: „Die Arbeiten schreiten zügig voran. Am Schwedenkai entsteht ein weiteres architektonisches Wahrzeichen Kiels, das die Silhouette am Westufer der Innenförde sicherlich prägen wird.“


Kooperation von Seehafen Kiel und Baltic Terminal Kiel International (BTKI)

Im Kieler Hafen wurde am Abend des 13. März der regelmäßige Containerumschlag aufgenommen. Zur Premiere traf die mit den ersten hundert 20ft-Containern aus Riga kommende MS „Vera Rambow" im Ostuferhafen ein. Dr. Dirk Claus, Geschäftsführer vom Seehafen Kiel: "Dies ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung des Hafens. Mit dem Containerumschlag erschließt sich ein neues Geschäftsfeld für Kiel."


Paribus und Seehafen Kiel gründen northrail

Die Eisenbahnsparte der Seehafen Kiel weitet ihre Geschäftstätigkeit durch Beteiligung an der northrail GmbH, Hamburg, weiter aus. Nach Beschluss von Gesellschafterversammlung und Aufsichtsrat hat die Seehafen Kiel GmbH & Co. KG 26 % der Anteile der neu gegründeten northrail GmbH erworben. Die northrail GmbH vermarktet und verwaltet einen derzeit im Aufbau befindlichen Pool von Diesellokomotiven für den Rangier- sowie Zubringerdienst und vermittelt darüber hinaus Eisenbahndienstleistungen wie Wartung und Instandhaltung.


Dicht geknüpftes Netz

Der Warenaustausch zwischen Deutschland und Skandinavien boomt! Der kürzeste Weg nach Finnland, Norwegen oder Schweden führt über die Ostsee. Kein Wunder also, dass der Großteil der Transporte per Schiff durchgeführt wird. Die Besonderheit dabei: Aufgrund der vergleichsweise kurzen Überfahrten die nur zwischen wenigen Stunden und anderthalb Tagen dauern, lohnt ein Umladen vom Lkw auf das Schiff und von dort wieder auf den Lkw, nicht. Die Lösung dieses Problems sind die so genanten RoRo-Fähren, die zwischen allen bedeutenden Ostseehäfen verkehren. Komplette Lastzüge oder Trailer ohne Sattelzugmaschine werden einfach aufs Schiff gefahren, dort verlascht und das Schiff kann auslaufen.


Kooperation mit Railion

Die Railion Deutschland AG hat gemeinsam mit der Seehafen Kiel-Eisenbahn die Ausschreibung für den Rangierdienst und Verladetätigkeiten in der Shell Raffinerie in Hemmingstedt bei Heide sowie die Abwicklung der Verkehre nach Brunsbüttel gewonnen. Der dreijährige Vertrag ist zum 1. Januar 2008 in Kraft getreten. Er sieht vor, dass täglich rund 60 Kesselwagen im Ein- und Ausgang rangiert werden. Derzeit werden an jedem Werktag durchschnittlich fünf Züge für den Versand fertig gestellt. Die Zusammenarbeit der beiden Logistikpartner bei dem Vorhaben wurde Mitte Februar in Kiel mit einem Kooperationsvertrag besiegelt.


Gebündelte Kräfte

Die Arbeitsgemeinschaft Schleswig-Holsteinischer Häfen und der Hafenverband Schleswig-Holstein haben sich Anfang Februar zum Gesamtverband Schleswig-Holsteinischer Häfen zusammengeschlossen. Aufgabe des Gesamthafenverbandes ist es, gemeinsame Interessen der Mitglieder zu koordinieren und diese in hafentechnischen wie auch hafenwirtschaftlichen Fragen zu beraten sowie Behörden und Ministerien bei der Erfüllung wirtschaftspolitischer Aufgaben zu unterstützen. Mitglied kann jedes Unternehmen oder jede Institution werden, die am Güterumschlag oder Passagierverkehr in den Häfen des Landes beteiligt ist oder der Schifffahrt im Lande dient.

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